Diese Seite benutzt Cookies, um Ihre Erfahrungen und die Qualität unserer Dienstleistungen zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Information Ausblenden

Flachsröste Sabbe

Brauchen Sie ein Hotel?

Gesponserte Links

Routen in der Nähe

Sehenswürdigkeiten

Contentempfehlungen

Hotels in der Nähe

Restaurants in der Nähe

Gesponserte Links

🔎
Historischer Platz
Ortstyp: Historischer Platz
Adresse: België, 8520, Kuurne, Bondgenotenlaan, 21
Anzahl der Texte: 1
4 stars
Von Westtoer POIs | © All rights reserved
Von Westtoer POIs | © All rights reserved

Die Flachsröste Sabbe ist seit den 1970er Jahren geschlossen und sieht auf den ersten Blick ziemlich heruntergekommen aus. Sie ist jedoch eine der am besten erhalten gebliebenen Flachsrösten an der Leie. Seit 2005 steht das Gelände einschließlich der Dampfmaschine und des Schornsteins unter Denkmalschutz.
Die Flachsröste Sabbe liegt in der Bondgenotenlaan, aber man kann sie sich auch vom Treidelpfad an der Leie aus ansehen. Etwas weiter auf dem Treidelpfad kommt man zu der Flachsröste Verschaeve. Auch diesem wichtigen Fabrikgelände wurde ein separater Punkt gewidmet.

Auf den beiden Fabrikgeländen zusammen kann man einen guten Eindruck von der Flachsindustrie in der Zeit von 1920 bis ungefähr 1960 gewinnen: Sie haben typische Röstbassins, Dampfmaschinen mit dazugehörigen Schornsteinen, ein paar Flachsscheunen und eventuell noch eine Flachsschwingerei. Um die Gebäude herum liegen die Weiden, auf denen die Flachsgarben – die sogenannten „Flachskapellen” - zum Trocknen aufgestellt wurden.

Hinter den Türen unten in dem Betongebäude befinden sich die Röstbassins: Sie wurden mit Flachs voll gestopft und dann mit ungefähr 32° C warmem Wasser gefüllt. Dadurch entstand ein Rottungsprozess, bei dem sich die Textilfasern von dem Holzkern des Flachsstängels lösten.

In der Schwingerei wurde das Stroh zuerst gebrochen. Der Holzkern wurde in kleine Stücke, die sogenannten Schäben, zerkleinert. Beim anschließenden Schwingen wurden dann die Schäben von den Textilfasern getrennt. Die Schäben verwendeten die Flachsproduzenten als Brennstoff für ihre Dampfmaschinen, deshalb hat man sie auch so lange in der Flachsindustrie eingesetzt: Die Heizkosten waren äußerst gering. Auch die Flachsröste Sabbe wurde bis in die 1970er Jahre mit Dampf betrieben.

Beim Punkt „Haus Sabbe” erfahren Sie mehr über die Flachsfamilie Sabbe.

Linked themes: Industrie, Kulturelles Erbe

Klassifizieren dieser Punkt von Interesse
Link zur einer Route

Weitere Informationen

Kommentare

Kommentar zufügen