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Zambujal

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Archäologischer platz
Ortstyp: Archäologischer platz
Adresse: Portugal, Lisbon
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von wikipedia.org | Referenz Manuel F. V. G. Mourão | © CC 3.0
Von wikipedia.org | Referenz Wikipedia.org | © CC 3.0

Zambujal (auch Castro do Zambujal) ist eine befestigte Siedlung der Kupferzeit (3. und 2. Jahrtausend v. Chr.) auf der Iberischen Halbinsel, deren Anfänge schon ins neolithische 4. Jahrtausend reichen. Sie liegt auf einem Bergsporn in der Nähe von Torres Vedras in Portugal. Durch geologische Analysen wurde festgestellt, dass die mit der Glockenbecherkultur assoziierte Siedlung einst nur etwa einen Kilometer von einem heute verlandeten Meeresarm entfernt lag. Zambujal gehört zu einer Reihe von Fundorten, in der die früheste Kupfer-Metallurgie auf der Iberischen Halbinsel nachgewiesen wurde. Dazu gehören Valencina de la Concepción (Sevilla), Los Millares (Almería), Alcalar (Algarve), Leceia (an der Nähe der Tejomündung) und Zambujal. Um die Mitte des 3. Jt. v. Chr. scheint es vor diesem Hintergrund im Mündungsgebieten der Flüsse Tejo, Guadalquivir und Almería das sogenannten Glockenbecher-Phänomen. Zambujal gehört damit zum Kerngebiet der frühen Metallurgie auf der Iberischen Halbinsel und der Glockenbecher-Bewegung.

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