Datenquelle: Corlazzzoli / Industriemuseum
Im 20. Jahrhundert dringt Elektrizität in das tägliche Leben ein. 1924 beschließt die Stadt Gent, ein Elektrizitätswerk an der Ham zu bauen, das ab 1926 Strom über zwei Turbogeneratoren liefert. 1958 wird das
Stadtwärmenetz in Betrieb genommen. Mit der Energie des abgezapften Dampfes werden (bis heute) mehrere Krankenhäuser und andere öffentliche Gebäude beheizt. Ende der 1960er Jahre wird dann die erste Dieselgeneratorgruppe in Betrieb genommen. Mit 25 Megawatt ist sie zu diesem Zeitpunkt die leistungsstärkste der Welt. Ende der 1980er Jahre werden die Kesselhäuser, die Empfangsanlagen für Steinkohle und die Schornsteine demontiert.
Der neueste Teil des Gebäudes wurde zur SPE-Zentrale (Zusammenarbeit von Verbänden zur Stromproduktion) umgestaltet. Ab Ende 2011 verwaltet EDF Luminus hier ein Dampf- und Gaskraftwerk. Interkulturelles Zentrum De Centrale nutzt die übrigen Räume.
Datenquelle: Industriemuseum
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