Sint-Quintinuskerk

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Die Äbtissin von Herkenrode (bei Hasselt) ließ im März 1785 den Bau einer neuen Kirche beginnen. Diese Kirche, die den Namen Saint-Quentin bekam, wurde 1788 fertig gestellt. Der niedrige frühgotische Turm aus dem 13. Jh. ist erhalten geblieben. Er steht neben der heutigen Kirche. Die Westfront zeigt noch Spuren der beiden Vorgängerkirchen. Schon 1949 kommen Turm, Taufbecken, Kapelle (12. Jh.) und Vorderfront unter Denkmalschutz. Erst 1983 gilt dies auch für die gesamte Kirche und das Rathaus.
Im Inneren zieht die gewaltige, aus der Zisterzienserabtei von Val-Saint-Lambert stammende Robustelly-Orgel alle Blicke auf sich. Darüber hinaus beeindrucken das gesamte klassische Interieur und die zwölf mächtigen toskanischen Pfeiler.
Besonders majestätisch und wohlgeformt sind seit der Restaurierung der Kirche im Jahre 2009 die Stuckverzierungen im Chor und in den Seitenschiffen (1789-André-Martin Vivroux). Diese Meisterwerke stellen die Heilige Dreifaltigkeit sowie Christi- und Mariä-Himmelfahrt dar.
Weitere wertvolle Werke sind eine aus der Maasgegend stammende „Sedes Sapientiae“ aus Eichenholz des 14. Jh., eine St. Anna der Dreifaltigkeit darstellende Holzstatue aus dem Brabant der Jahre um 1500, ein Kreuzweg aus Stuck- Meisterwerk von A.De Beule aus Gent von 1904 und eine aus Lüttich stammende Kanzel von 1765.

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