Die Stiftskirche Saint-Denis

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Die Gründung der ehemaligen Stiftskirche Saint-Denis geht auf das Ende des 10. Jahrhunderts zurück. Die Kirche wurde in mehreren Bauabschnitten aus steinkohlehaltigem Sandstein errichtet und zeichnet sich durch einen mittigen, hohen romanischen Turm zwischen zwei Treppentürmen aus. Dieser Vorbau, der an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert entstand, führt in ein Mittelschiff, das von doppelten Seitenschiffen, einem Querschiff und einem Chor mit abschließender Apsis flankiert wird. Die Höhe des Chores übersteigt seltsamerweise die des Hauptschiffes, wodurch gewissermaßen der Turm des Vorbaus ausgeglichen wird. Im 18. Jahrhundert wird noch ein Kreuzgang an die südlichen Seitenschiffe angebaut.
Ein außergewöhnliches Orgelgehäuse auf der Tribüne steigert noch das reiche Inventar der Kirche, das vom Ende des 16. Jahrhunderts stammt und für die Fertigung im südlichen Brabant typisch ist. Während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ersetzt der Orgelbauer Joseph Merklin das Originalinstrument durch eine neue Orgel, erhält aber dabei das – verstummte – Orgelprospekt. Das Prospekt besteht aus einem von seitlichen Pfeifentürmen umgebenen zentralen Pfeifenturm und reich verzierten Flachfeldern. Die Große Orgel wird von einem Positiv ergänzt, das auf der Tribünenbalustrade eingebaut wurde. Letzteres besteht aus einem zentralen Pfeifenturm, eckigen Seitenelementen und Flachfeldern, die in ihrem Stil an die Große Orgel anknüpfen.
Unter Denkmalschutz (24. Juli 1936)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen (Orgelbuffet und Orgel, mit Ausnahme der Mechanik)

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Belgien

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