Die "Literarische Gesellschaft"

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Die “Literarische Gesellschaft” von Lüttich wurde 1779 von Fürstbischof Velbrück gegründet. Zweck dieses Kreises war es sich zu treffen und Zeitungen zu studieren. Das 1787 in Weißstein konstruierte Gebäude im klassischen Stil wird J.-B. Renoz zugeschrieben. Die Fassade erstreckt sich in fünf Jochen über drei Etagen. Die zentralen drei Joche formen einen Vorbau, der im Erdgeschoss eine Tür mit zwei flankierenden Fenstern aufweist. Die erste Etage ist mit drei Fenstern mit einem Balkon mit gusseisernem Geländer aus dem 19. Jahrhundert versehen. Hier stehen zwei Statuen, die Bienfaisance und die Concorde. Die zweite Etage zeigt ein Flachrelief mit Putti, Girlanden und “Cartouche”. Über der Fassade erhebt sich ein mit einer Szene aus der Mythologie versehener Giebel. Das 1859 verbrannte Möbelinventar der “Literarischen Gesellschaft” wurde von L. Demany rekonstruiert und durch den Maler Carpay dekoriert. Die Eingangshalle, die Garderobe der Halle, das Treppenhaus sowie die Salons auf der 1. Etage haben sich bis heute ihre Dekors aus dem 19. Jahrhundert bewahrt.
Unter Denkmalschutz (11. September 1990)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen (Dekor der Salons auf der 1. Etage an der Fassadenseite)

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Belgien

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