Source: Van Acker, Pascal, 04-03-2015, ©Pascal Van Acker
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Erster Gottesdienstraum, der bis zur Zeit der Christianisierung zurückreicht und gemäß der Überlieferung von dem Heiligen Livinus gegründet wurde. 1230 zur Pfarrkirche erhoben. Die alte Kirche soll nach dem Einsturz des Turms im Jahr 1723 zwischen 1724 und 1726 wieder aufgebaut worden sein, wobei der Turm nach dem Entwurf des Genters J. Motte ausgeführt wurde. Laut einem Plan von 1778, der im Zusammenhang mit der Erweiterung der Kirche (Erweiterung des nördlichen Seitenschiffs) erstellt wurde, handelte es sich um eine dreischiffige Kirche mit Querschiff, Kreuzungsturm und flach abgeschlossenem Chor sowie Seitenchören. Im Auftrag des Bürgermeisters Markgraf von Rode, Rodriguez de Evora y Vega, wurde im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts eine neue Kirche nach dem Entwurf des Gentse Architekten Louis Minard errichtet. Die neue Kirche wurde an der Stelle der alten errichtet, wobei die frühere Kreuzungsturm in der neuen Fassade (nach Osten) erhalten blieb; die Kirche wurde jetzt nach Westen anstelle von Osten ausgerichtet und wahrscheinlich wurde Abbruchmaterial der alten Kirche wiederverwendet. Grundsteinlegung 1827, Einweihung der Kirche 1830. Westlich orientierte Kirche mit angrenzendem, ummauertem Friedhof. Einfache dreischiffige Hallenkirche mit teilweise eingebautem Ostturm. Halbrund endender Chor in eine fünfseitige Schließung eingeschrieben. Sakristei in der südlichen Choralvene, Abstellraum mit früherer Chorgestühl in der nördlichen Choralvene. Der niedrige, quadratische Turmunterbau zeigt an der Innenseite über der hölzernen Decke des Portals noch Spuren von Mauerwerk aus unbehauenem Naturstein, was darauf hindeutet, dass beim Bau der neuen Kirche von 1724-1726 möglicherweise der alte Turmunterbau der früheren Kirche (13. Jahrhundert?) wiederverwendet wurde. Fassade mit regelmäßig behauenem Sandsteinverblender. Von der Kordonliste, auf der das Rundbogenfeld des Turmportals ruht, wurde der Turm aus Ziegelstein mit sandsteinerner Eckketten aufgemauert. In der Mitte über dem Tor: Sandsteinrundbogen-Nische mit Heilig-Herz-Statue auf Konsole und unter gebogener Tropfkante. Lange, steile Himmelfahrt zur oktogonalen Turmgliederung. Spiegelförmige Seitenschlitze wurden angeblich bei Restaurierungsarbeiten im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Ursprüngliche hohe Schieferturmspitze nach Sturmschaden gekürzt. Stichbogenförmige Glockenöffnungen in flachen Rahmen mit Ohren und Tropfkante. Steigergänge unter der profilierten Dachkante. Weiterhin in der Fassade noch zwei Spitzbogenfenster mit Profilrahmen. Schiff unter Schieferdach auf Ziegelmauern, jede mit sechs einfachen Rundbogenfenstern, begrenzt durch sandsteinene Eckblöcke und auf einer sandsteinernen Basis. Überstehende Dachkante mit Hängedachrinne auf Konsolenreihe. Chorgestühl erhellt durch ein halbrundes Radfenster. Außerdem verputzter Chor mit Rundbogenfenstern. Innenraum. Verputzter und gleichmäßig gestrichener neoklassizistischer Kircheninnenraum. Halbkugel über dem Chor bereichert mit Rosetten in rauten- und achtseitigen Kästchen. Korinthische Pilaster, verziert mit Engelköpfen. Hauptgestell mit Akanthus-Ranken in der Stuckfries und Gesims auf Klötzen, in Höhe des Chorgestuhls mit krönendem Wappen des Herrn von Rode. Mobiliar. Kommunionbank aus Eiche des 18. Jahrhunderts. Beichtstuhl im Stil Ludwig XV. aus dem 18. Jahrhundert. Kanzel aus Mahagoni aus dem Jahr 1830 im späten Empire-Stil. Orgel signiert von L.C. Van Peteghem und datiert 1793.
Source: Bogaert, Chris; Lanclus, Kathleen & Verbeeck, Mieke (1989)
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