Oostakkerdorp ist ein Dreistandort, dessen Geschichte möglicherweise im frühen Mittelalter begann. Das Gebiet nordöstlich des heutigen Gent gehörte der Sint-Baafs-Abtei. In diesem Gebiet können einige ältere Siedlungskerne oder Villen lokalisiert werden. Möglicherweise war das heutige Oostakkerdorp der Dreistandort des relativ wichtigen Hofes Puigem. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts stand am Platz eine Sint-Laureinskapelle, die im 17. Jahrhundert durch die Sint-Amanduskirche ersetzt wurde, die jedoch im Ersten Weltkrieg schwer bombardiert und später wieder aufgebaut wurde.
Unter dem Ancien Régime gehörte das Gebiet zur Schöffenbank der Herrschaft der Sint-Baafs-Abtei von Gent. Im Dorf gab es daher weder ein Rathaus noch verweist irgendeine Gaststätte auf die Nutzung eines Rathauses. 1800 wird Oostakker eine selbständige Gemeinde mit Pieter Frans Drubbel als erstem Bürgermeister und gehört zum Departement der Schelde. Zusammen mit Lochristi und Evergem bildete es eine kantonale Gemeindeverwaltung.
Der erste Gemeinderat tagt im Haus des Bürgermeisters, aber noch im selben Jahr zieht der Gemeinderat in die Herberge des Meisters-Schneiders Emmanuel van de Cotte am Dorf. Anschließend wechselt man zwischen den 6 Dorfcafés. 1846 tagt die Verwaltung im Haus Jocqué und vier Jahre später in einer angemieteten Privatwohnung. Schließlich wird das Haus des Ratsmitglieds Doktor Charles Devisscher gekauft und umgebaut (1853). Aufgrund der Größe wird es ab 1873 teilweise vermietet. Letztendlich beschließt man 1904 unter Bürgermeister Charles Blommaert (1896-1906), ein neues Rathaus zu errichten nach einem Tauschgeschäft mit Bernard Beirens und Sylvain Matthys. Die Arbeiten dauern von 1905 bis 1907. Auch das Rathaus wurde bald teilweise vermietet wegen Übergröße und das bis 1944.
Seit dem Bau des Gebäudes wurden nur wenige Umbauarbeiten durchgeführt. 1940 wurden Schornsteine und Dach bei einem Beschuss während des Krieges beschädigt. Im Jahr 1964 wurde das benachbarte Haus für die Polizei gemietet und 1972-75 wurde an der Rückseite zum Nutzen der Gemeindedienste erweitert (Architekt Antoon Bracke).
Zusammen mit zehn anderen Randgemeinden wird Oostakker am 1. Januar 1977 mit der Stadt Gent fusioniert und wird aufgrund der Nähe zum Kanal Gent-Terneuzen als nördliche Randgemeinde für Industriegebiete bestimmt. Das alte Rathaus wird derzeit von der Stadt Gent als Dienstleistungszentrum und Polizeibüro genutzt.
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Adresse: Oostakkerdorp 3, Oostakker
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