Burg Blauwhuys

Datenquelle: Agentschap Onroerend Erfgoed, 18-10-1988, ©Vlaamse Gemeenschap

Urheberrechte: All rights reserved

Beschreibung

Hof von Plaisance oder Spielzeug, früher "Kasteel Blauwhuys", später "Lammens Schloss" nach einem der 19. Jahrhundert Eigentümer. Ursprünglich wahrscheinlich ein mittelalterlicher Hof an der Schelde mit dem verschwundenen Feldweg zur Hundelgemsesteenweg. Möglicherweise im 16. Jahrhundert zu einem wasserumgebenen Lusthaus entwickelt. Das älteste Eigentumsdokument von "Kasteel Blauwhuys" soll aus dem Jahr 1586 stammen. Vor 1615 und bis 1768 (laut aufbewahrten Verkaufsakten) im Besitz der Familie Triest, die auch Eigentümer des nun verschwundenen Schlosses "Hof Ter Wallen" in der Kerkstraat war. Beide Schlösser waren durch eine Allee miteinander verbunden und angeblich war "Kasteel Blauwhuys" eine Art Jagdhaus, in dem die Gäste des "Hof Ter Wallen" übernachteten. Durch Erbschaft von 1768 bis 1806 im Besitz der Familie Piers. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrmals verkauft. 1874 von Notar Jules Lammens aus Gent gekauft, dessen Tochter 1872 den Ingenieur-Architekten Baron A. Verhaegen heiratete, Anhänger der neugotischen Sint-Lucasschool und Mitbegründer eines Sint-Lucasateliers in Merelbeke. Seit 1886 bis heute blieb "Kasteel Blauwhuys" im Besitz der Familie Verhaegen. Der aktuelle Schlosspark östlich des 1759 gegrabenen Melsenbeek; Teich und teilweise erhaltene Wurtgraben nördlich an der Mündung des Melsenbeek in die Schelde und am ehemaligen Löschkai der Gemeinde. Von dem früheren wasserumgebenen Lusthaus sollen angeblich Fundamente in Höhe der Reste der Wurtgräben an der Schelde erhalten sein. Das gegenwärtige Schloss befindet sich südlich davon mehr oder weniger zentral im Park. An der Straße am Anfang der Allee zum Schloss: neugotisches eisernes Tor zwischen Backsteinpfeilern. Das aktuelle Schloss mit drei Stockwerken entstand durch verschiedene Anpassungen und Erweiterungen eines möglicherweise ursprünglich rechteckigen Gebäudes, wahrscheinlich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, an dem die einfache verputzte Backstein-Nordfassade mit fünf Achsen möglicherweise noch eine Erinnerung bewahrt. Neoklassizistische Fassade (Mitte 19. Jahrhundert) mit drei Achsen und zentralem Türgiebel; rechts Spuren eines (älteren?) Bogens mit Sandsteinschlussstein. Links Fensterachse und Dachform im 20. Jahrhundert verändert. Verschiedene kleine Anbauten an der Rückfassade. Das bestehende rechteckige Schloss wurde 1884-85 nach Entwurf von Baron A. Verhaegen erheblich vergrößert durch die Ergänzung eines dominierenden hohen Backsteingebäudes im typischen neugotischen Stil der Gentse Sint-Lucasschool im Südosten. Es soll ein ähnlicher Flügel auf der anderen Seite des Schlosses geplant gewesen sein (nicht ausgeführt). Unterkellerter rechteckiger Flügel mit drei Stockwerken unter steilem Schieferdach mit Firstkam. Listfassade mit drei Achsen und vertikalisierenden Brugse Achsen. Herausstehender quadratischer Eckturm mit fünf und einer halben Etage mit Treppenturm, unter schiefernen Spitz. Hauseskapelle im ersten Obergeschoss erkennbar an dem dreiteiligen Spitzbogenfenster. Kreuzrahmen mit bunten Glasmalerei-Fenstern (Wappen und Sprüche). Polychromierte Statue des Heiligen Martin auf Konsole und unter skulptiertem Baldachin gegen die Schulterdachfassade an der Frontseite des Schlosses. Neugotische Möbel angeblich ausgeführt im Sint-Lucasatelier in Merelbeke (Hundelgemsesteenweg). Bunt gefärbte Bleiglasfenster mit Sprüchen (einige restauriert) im großen Salon. Verfallenes Gartenpavillon auf einem Hügel in der östlichen Ecke des Parks an der Gaversesteenweg. Achtseitiger Holzrahmenbau mit gelb verputzten Backsteinfüllungen und schiefernen Zelt-Dach. Ehemalige Nebengebäude an der Scheldeseite und Wasserstraße angepasst und renoviert zu Wohnungen.

Datenquelle

Datenquelle: Bogaert, Chris & Verbeeck, Mieke (1989)

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Adresse: Oude Gaversesteenweg 86, Merelbeke

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