Kirche Höngg

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Derechos de autor: Creative Commons CC BY-SA 3.0

Descripción

Die Kirche Höngg ist eine evangelisch-reformierte Kirche in der Stadt Zürich. Sie steht im Zentrum des gleichnamigen Quartiers am Wettingertobel 40. Sie bildet mit ihrem markanten Erscheinungsbild das Wahrzeichen des Quartiers Höngg.

Erstmals wurde eine Kirche in Höngg urkundlich im Jahr 870 erwähnt. Der Edle Landeloh übergab zum Heile seiner Seele und seiner Vorfahren am 8. Februar 870 seine Kirche in Höngg ans Kloster St. Gallen. Das Kloster wiederum übergab die Kirche von Höngg im Jahr 890 der St. Mangs -Kirche, welche unter Salomo III., Bischof von Konstanz und Abt von St. Gallen, ausserhalb der Stadt St. Gallen errichtet worden war. Die Kirche in Höngg war nach den Siegeln der Leutpriester von 1297 und 1390 dem Hl. Mauritius geweiht. Über dem Haupteingang der heute reformierten Kirche Höngg war bis 1819 der Spruch zu lesen: "Die Kirche zu Höngg von Alters her zu St. Moritz genennet war." Die Kirche gehörte zur Diözese Konstanz, in das Archidiakonat Zürich, in diesem zum Dekanate Kloten. Am 28. Juni 1376 wurde die Pfarrkirche von Höngg auf Befehl von Papst Gregor XI. dem Kloster Wettingen inkorporiert, was bis 1837 Bestand hatte. Zur Pfarrei Höngg gehörten auch die Kapelle von Regensdorf, 1364 von Niederhasli, St. Ottilien in Watt und auf dem nördlichen Hönggerberg die Kapelle der Hl. Theodul und Herhard. Auch Affoltern war bis 1683 nach Höngg kirchgenössig. Die Kirche Höngg wurde 1443 von den Eidgenossen niedergebrannt und 1446 von den Hönggern neu aufgebaut. Im Rahmen der Reformation im Jahr 1523 wurde der katholische Kult im Kanton Zürich verboten und die Kirche in Höngg für reformierte Gottesdienste weiter verwendet. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Kirche nach Westen erweitert. 1703 erfolgte die Erweiterung des Kirchenschiffes nach Norden sowie die Erhöhung des gesamten Kirchenschiffes. 1783 wurden zwei Emporen an den Langseiten erbaut. 1863 wurde der Turmhelm mit Wimpergen erhöht, der Architekt war wahrscheinlich Gottfried Semper. 1896 wurde die Vorhalle im Westen errichtet. 1969 und 1993 erfolgten zwei Renovationen der Kirche.

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