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Residenz von Diego Texeira, Bankier von Königin Christina.

In Hamburg unterbrach Königin Christina ihre Reise vom 11. Juli bis zum 1. August 1654 (julianische Zeitrechnung). Sie war Gast ihres Bankiers Diego Texiera, der im Krayenkamp neben der St. Michaeliskirche wohnte. Der Aufenthalt sorgte für Aufregung. Nicht nur, weil Christina die Einladung des Hamburger Magistrats ablehnte, sondern auch, weil Texeira Jüdin war. Einer nicht autorisierten Geschichte zufolge erklärte sie als Antwort auf die Kritik, Jesus selbst habe sein Leben lang mit Juden gesprochen. Auf dem Kupferstich von Arnold Pitersen und Pieter Grooten aus dem Jahr 1690 (Fragment) ist der Wohnsitz von Texeira eingezeichnet. Heute erinnert eine Tafel an der Wand von Haus Nr. 13 an gleicher Stelle an Unruhen bei einem späteren Besuch Christinas im Jahr 1667. Damals flüchtete Christina durch das Hintertor, das später „Christinenpförtchen“ genannt wurde. Über den Großen Bäckergang (die gekrümmte Straße oben) entkam sie zur schwedischen Botschaft. Von den Gebäuden am Krayenkamp ist auf diesem Bild nur noch die St.-Michaels-Kirche erhalten. Die Winklerstraße verläuft heute durch den ehemaligen Garten des Texeira-Anwesens.

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