Die Kapelle La Chaire à Loup liegt inmitten einer Pflanzenwüste und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts auf einem Hügel errichtet, der durch ein großes Vorgebirge verlängert wird. Es handelt sich um ein Fachwerkgebäude, das durch Vandalismus fast zerstört wurde! Man muss sich in den ursprünglichen Kontext versetzen, d. h. in die gallo-römische Epoche, um die Größe der Anlage zu erkennen, einen Tempel, vielleicht Thermen, sicherlich ein Theater und Einrichtungen zu sehen, die wir aufgrund der vergangenen Zeit nicht mehr erkennen können, sowie zwei römische Straßen in der Nähe (von Beauvais nach Petromantalum [Saint Clair sur Epte] und von Beauvais nach Mantes). Die Kapelle auf ihrem Hügel wurde durch einen Friedhof ergänzt, der vierzehn Tage nach der Kirche von Jouy-sous-Thelle gesegnet wurde. Das Gebäude wurde auf einem großen Grundstück errichtet, das der Herrschaft von Jouy gehörte. Es scheint sich um eine Wiese gehandelt zu haben, da die Fundamente von Gebäuden das Grundstück schwer nutzbar machten. Wurde die Kapelle errichtet, um einen alten heidnischen Tempel zu christianisieren, der Gewohnheiten beibehielt, die die Evangelisten der ersten Jahrhunderte auslöschen wollten? Und warum gibt es das Wolfsflesh mit unterschiedlichen Schreibweisen? Die Geschichte der frühen Kirche berichtet vom Heiligen Wolf im 4. Jahrhundert, der als Bischof von Troyes nach England reiste, um dort zu evangelisieren und das Heidentum zu bekämpfen. Die Kapelle wurde 1827 zusammen mit den Ländereien des Schlosses von Jouy verkauft, obwohl die Fabrik der Kirche von Jouy für ihren Unterhalt sorgte. Schließlich wollte der Pfarrer von Jouy, Abbé Laurent, die Kapelle der von ihm verwalteten Pfarrei von Jouy zurückgeben und kaufte sie 1833, um sie im darauffolgenden Jahr der Kirchenfabrik von Jouy zu vererben. Seit 1905, als die Kirchenfabrik aufgelöst wurde, ist sie im Besitz der Gemeinde. Heute, mit der Wiederaufnahme der Wallfahrt zum Fest der Geburt Christi am 8. September und vielleicht auch am 25. März, dem Fest der Verkündigung, hat die Kapelle dank des Willens und der Hartnäckigkeit des amtierenden Bürgermeisters Hervé Lefèvre und der Mehrheit des Gemeinderats ihre Existenzberechtigung wiedererlangt. Zahlreiche Mäzene haben diese Restaurierung ermöglicht, die mit der wertvollen Unterstützung der "Fondation du Patrimoine" fortgesetzt werden muss. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Roland LETAILLEUR
Source: SIM Hauts-de-France - Office de Tourisme Vexin en Pays de Nacre
Copyright: Creative Commons CC BY 2.0
Address: Entre La Corne-en-V. et Jouy-sous-Thelle, 60240 Jouy-sous-Thelle
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