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Das Kloster Ilsenburg ist eine ehemalige Benediktinerabtei in der Stadt Ilsenburg im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Die Klosteranlage stammt aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Eigentümer der Klosterkirche ist seit 1974 die Stadt Ilsenburg, die den sakralen Bau aufwendig restaurieren ließ. Die Reste der Klausurgebäude sind seit 2000 im Besitz der Stiftung Kloster Ilsenburg.
Am Ort einer vermuteten Jagdpfalz entstand nicht vor dem zweiten Jahrzehnt des 11. Jahrhunderts das mehr als 600 Jahre von Benediktinern bewohnte Kloster Ilsenburg. Der frühere cappellanus Kaiser Otto III. hatte sich lebhaft an der Politik im östlichen Sachsen beteiligt, wie der Chronist Thietmar von Merseburg überliefert.König Heinrich II. schenkte einen Teil seines Gutes, beurkundet am 15. April 1003, darunter die Elysynaburg, an das Bistum Halberstadt. Bischof Arnulf von Halberstadt gründete ein Eigenkloster. Zu diesem Zweck übertrug er die königliche Schenkung an das neue Kloster. Ferner überließ Arnulf dem neuen Kloster aus seinem Besitz umfangreiche Güter in der Region zwischen Ilsenburg und Osterwieck. Gemäß einer umstrittenen Urkunde vom 6. April 1018 berief er Mönche aus dem Kloster Fulda nach Ilsenburg.
Der Ausbau der kaiserlichen Jagdpfalz zu einem Kloster zog sich vermutlich bis 1018 hin. Die Blütezeit des über 500 Jahre bestehenden Klosters lag zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert. Zahlreiche durch Kauf und Schenkungen erworbene Besitzungen ließen es zu einem der reichsten Benediktinerklöster zwischen Weser und Elbe aufsteigen. Geistlich folgte das Ilsenburger Benediktinerkloster in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens zunächst den Consuetudines von Fulda. Nachdem der dritte Nachfolger im Bischofsamt während der Klosterzeit Burchard II. seinen Neffen, den Mönch Herrand, als Abt eingesetzt hatte, gewann Ilsenburg seit etwa 1070 auch auf geistlichem Gebiet zunehmend an Bedeutung. Herrand, ein Vertreter der Gorzer Reform, führte die von Burchard angestrebten Reformen aus, indem er Mönche aus der lothringischen Abtei Gorze nach Ilsenburg rief. Die Abtei Ilsenburg selbst bildete in der Folgezeit im Ordo Ilseneburgensis eigene Gebräuche aus, die auf eine Gruppe anderer Klöster ausstrahlten. So wurden unter anderem folgende Benediktinerabteien von Ilsenburg aus neu eingerichtet oder reformiert: Huysburg, Harsefeld bei Stade, Hillersleben bei Magdeburg und Wimmelburg bei Eisleben. Das 1120 abgebrannte Kloster wurde 1129 durch Abt Martin wiederhergestellt. Abt Sigibodo und Abt Tiother erweiterten die Klosteranlage. Schon im ausgehenden 11. Jahrhundert besaß Isenburg eine bedeutende Klosterschule, im 12. Jahrhundert existierte nachweislich eine rege Schreib- und Kunsttätigkeit.
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