Mit dem Auto rund um Madeira

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144 km
8 785 m
02h24
Extreme

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14 vues | Public | Italien • anglais • danois • espagnol • français • néerlandais

Dernière vérification: 28 septembre 2026

Description par l'auteur

Die schönste Küstenroute auf Madeira ist keine perfekte Ringstraße direkt am Meer – dafür ist das Relief zu steil –, sondern eine spektakuläre Runde, die der Küste so weit wie möglich folgt und immer wieder durch Tunnel oder über höher gelegene Terrassen ausweicht. Idealerweise solltest du drei bis fünf Tage einplanen, damit du nicht nur unterwegs bist, sondern auch Aussichtspunkte, Dörfer und kurze Wanderungen einbeziehen kannst.

Die Küstenrunde
Fahre von Funchal aus im Uhrzeigersinn:

Funchal → Câmara de Lobos → Cabo Girão → Ribeira Brava → Ponta do Sol → Madalena do Mar → Calheta → Ponta do Pargo → Porto Moniz → Seixal → São Vicente → Santana → Machico → Ponta de São Lourenço → Funchal.

Die Südküste ist sonniger, stärker besiedelt und von zahlreichen Terrassen mit Bananenstauden und Weinreben geprägt.

An der Westküste erwarten dich hohe Kaps und weite Ausblicke auf den Atlantik.

Entlang der Nord- und Nordwestküste zeigt sich Madeira von seiner wildesten Seite: feuchte, grüne Hänge, Wasserfälle, hohe Klippen und schwarze Lavastrände.

Der Osten wird trockener und offener, mit der markanten vulkanischen Halbinsel Ponta de São Lourenço.

Nutze bei Bedarf vor allem die VR1 als schnelle Verbindung, aber wähle für die Landschaft die alten Küstenstraßen – sofern sie zugänglich und sicher sind. Madeiras Tunnelnetz spart viel Zeit, umgeht aber manchmal ausgerechnet die schönsten Aussichtspunkte.

Warum die Straßen so steil sind
Madeira ist der Gipfel eines riesigen vulkanischen Schildvulkans, der sich auf ozeanischer Kruste aufgebaut hat. Der Sockel der Insel erhebt sich aus etwa 4.000 Metern Tiefe bis zum Pico Ruivo, der 1.862 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der vulkanische Aufbau begann unter dem Meer und setzte sich später an Land durch aufeinanderfolgende, größtenteils entlang von Spalten verlaufende Eruptionen fort.

Später formten Regen, Bäche, Erdrutsche und die Brandung tiefe Schluchten und hohe Klippen. Der zentrale Gebirgskamm leitet das Wasser in kurzen, steilen Tälern direkt zur Küste. Dadurch ist die Küstenstraße oft zwischen Felswand und Ozean eingezwängt – mit Serpentinen, steilen Zufahrten, Brücken und Tunneln als Folge. Besonders bekannt ist die Nordküste für ihre hohen, steilen Meeresklippen; auch die Südhänge sind durch Erosion häufig stark zerklüftet.

Zehn Stopps unterwegs
# Höhepunkt Warum anhalten?
# Höhepunkt Warum anhalten?
1 Câmara de Lobos Farbenfroher Fischerhafen, traditionelle Boote, Poncha und lokale Fischrestaurants
2 Cabo Girão Glasplattform in 580 Metern Höhe mit einem spektakulären, senkrechten Blick auf die Küstenterrassen und den Atlantik
3 Ponta do Sol Sonniges Küstendorf, wunderschöne Sonnenuntergänge und Ausblicke auf die steile Südküste
4 Madalena do Mar Spaziergang durch Bananenplantagen – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich die Landwirtschaft an schmale Küstenterrassen anpasst
5 Ponta do Pargo Leuchtturm an der Westspitze und weite Ausblicke auf den offenen Atlantik
6 Porto Moniz Natürliche Schwimmbecken in schwarzem Vulkangestein, gespeist von der Brandung
7 Seixal Dunkler Vulkanstrand, grüne Berghänge und Wasserfälle – eines der fotogensten Küstenpanoramen
8 Miradouro do Véu da Noiva Blick auf einen hohen Wasserfall, der an der Nordküste in den Ozean stürzt
9 São Vicente Grünes Tal mit vulkanischer Prägung, traditionelles Dorf und gute Verbindung zwischen Nord- und Südküste
10 Ponta de São Lourenço Trockene, zerklüftete und offene Halbinsel mit farbenfrohen Vulkangesteinen und weiten Ausblicken aufs Meer
Laut Visit Madeira ist die Nordküste mit Orten wie Seixal, São Vicente und Arco de São Jorge für ihre zahlreichen natürlichen Aussichtspunkte und weiten Küstenpanoramen bekannt.

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