Palast Lofen
Im Bar-Restaurant Walen sind die Überreste des alten Palastes Lofen zu finden, der eine besondere Geschichte hat.
Am Ende des zehnten Jahrhunderts war Utrecht ein mächtiges Bistum. Die Stadt verfügte über das blühende Handelszentrum Stathe (vergleichbar mit der heutigen Gemeinde Utrecht) und die weite Macht des Bischofs, die von Groningen bis nach Tiel reichte. Sie war Teil des Landes der Franken. Die große Macht des Bischofs und sein Versprechen des Zölibats kam dem fränkischen König zugute: keine Nachkommen bedeuteten freie Hand bei der Ernennung eines neuen Bischofs. Natürlich war die Unterstützung des Königs für diese Kandidaten ein Vorteil. Diese Zusammenarbeit sorgte dafür, dass der König viel in Utrecht verweilte. Der Bischof war der Gastgeber, und der König wohnte mit seinem Gefolge in den bischöflichen Gebäuden. Um 1040 wurde hierzu ein kleiner Palast erbaut, der später als Palast Lofen bekannt wurde. Er war regelmäßig stark besetzt. Viele große Herren, Bischöfe, Grafen und Herzöge kamen hierher, um mit dem König wichtige Dinge zu besprechen. Von hier aus wurden auch bewaffnete Expeditionen unternommen.
Im Jahr 1122 geriet jedoch eine Feier im Palast Lofen außer Kontrolle: Kaiser Heinrich weilte mit seiner Verlobten während der Ostertage beim Bischof. Plötzlich brachen Kämpfe zwischen den Ministerialen des Bischofs und den Mitgliedern der kaiserlichen Garde aus. Der Reichschronist Ekkehard berichtet: „Es ertönten verworrene Kampfschreie, als ob die Utrechter eine Verschwörung gegen den Kaiser geplant hätten. Viele fielen. Auch der Bischof wurde als Mitwisser des niederträchtigen Anschlags und wegen Majestätsbeleidigung unter Bewachung gestellt.“ Leider sagt er nichts über die Ursachen des Streits. Für den Bischof wurde Bürgschaft geleistet, aber andere Aufständische konnten ihrer Strafe nicht entkommen.
Das Feuer, das 1253 nachts Utrecht beinahe vollständig in Schutt und Asche legte, verschonte aus unbekannten Gründen den Palast Lofen. Spätere Baupläne sorgten dafür, dass letztendlich nur der beeindruckende Keller übrig blieb. Leider, denn es muss ein beeindruckendes und elegantes Gebäude gewesen sein, mit einer Reihe von Säulen und einem großen Balkon. Dafür verdankte es den Namen Lofen (Loggia), was Säulen bedeutet.
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