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L’église Saint-Remacle

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Anzahl der Texte: 2
4 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Der Monumentalbau ist beeinflusst von der Architektur der römischen Basiliken und wurde dank Förderung durch reiche Mäzene und Industrielle Anfang des XIX Jh. errichtet, in einer Epoche, als die Stadt mit Wolle und Textilien ihre industrielle Blütezeit erlebte. Die Zuständigen wollten ihre Stadt ganz offensichtlich mit einem Prestigebau erster Klasse ausstatten.
Beeindruckend ist der Chor mit seinem gewaltigen marmornen Hochaltar umgeben von 4 großen Statuen aus „pierre de France“, die die Kirchenväter darstellen (Ambrosius, Augustinus, Gregorius und Hieronymus) sowie eichene Chorstühle, Decken- und Wandmalereien. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die großzügigen Spender, Edouard und Raymond Biolley, die den Bau mit beträchtlichen Mitteln unterstützt hatten, dies auch indirekt und sichtbar kundtun wollten…Ein Gemälde im Chor stellt nämlich Raymond, den Schutzheiligen des Industriellen Biolley dar mit dem Wappen des Gebers in einer Ecke…Ein weiteres Zeichen der beiden Mäzene ist die prachtvolle Predigtkanzel aus massiver Eiche mit Schnitzereien. An ihrem Fuße befindet sich eine Skulptur, die St. Raymond darstellt wie auch St. Edouard, wie er dem Kirchenheiligen Remaclus einen Bauplan der Kirche vorlegt, um gleichsam dessen Zustimmung zu erwirken.
Zu beachten sind hinter der Predigtkanzel eine Statue des Heiligen Remaclus, die auf 1693 zurückgeht, die seitlich und hinten befindlichen Altare, sowie, angefügt an den Stützpfeiler des Lettners, die des Schutzheiligen der Weber St. Severus. In einer so lang auf Textilien ausgerichteten Stadt drängte sich das auf.

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Die neoklassizistische Kirche Saint-Remacle wurde zwischen 1834 und 1838 von den Architekten J. und A.-M. Vivroux auf Grundlage von Bauplänen von J.-P. Cremer errichtet, die ihrerseits von L.-H. Lebas überarbeitet wurden. Der Bau ist inspiriert an der Architektur romanischer Basiliken, sie wurde konzipiert, um an die Stelle der früheren Kirche Saint-Remacle zu treten. Ihre Mäzene wollten die Stadt so mit einem beeindruckenden und reich verzierten Gebäudekomplex beschenken. 
Die Fassade wird von einem Turm beherrscht (gebaut von L.-H. Lebas), der aus einem Portalvorbau auf Straßenniveau und zwei Etagen besteht und  wird von zwei Gebäudeflügeln eingefasst. Der Vorbau umfasst Rundbögen mit Schlussstein/Voluten, ein Gesims mit Triglyphen, eingelassene Säulen und Nischen, in denen Statuen stehen. Das erste Turmstockwerk ist durchbrochen mit spitzbogigen Fenstern, von Pilastern eingerahmt. Der zweite Stock zeichnet sich durch ein pilastergetragenes Gesims aus. Jede Seite ist mit einem Giebeldreieck verziert. Die beiden Flügel, die den Turm flankieren, sind mit Nischen und einem Traufdach dekoriert.
Der Rhythmus der Architektur des Kirchenschiffes wird durch die acht Joche bestimmt, deren Pfeiler in toskanischer Ordnung angeordnet sind. Licht fällt durch Fenster mit geradem Sturz. Es öffnet sich hin auf ein Portal mit geradem Türsturz und einen Säulengang (Porticus) mit dreieckigem Giebel, der von zwei Säulen getragen wird. Die Mauern sind mit Medaillonfriesen verziert, die die Büsten der Apostel zeigen. Das Schiff wird mit einer Kassettendecke abgeschlossen und von zwei Seitenschiffen mit Spitzbogenfenstern flankiert. Beachtenswert sind die Altäre aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die Kommunionbank, die Kanzel, die Beichtstühle, das Taufbecken, Orgel und Orgelgehäuse, die aus der ersten Hälfe des 19. Jahrhunderts stammen. 
Unter Denkmalschutz (23. Februar 1987)

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