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Sint-Adrianuskerk

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Die erste Holzkonstruktion aus dem 11. Jahrhundert wurde um 1200 durch eine romanische Kirche ersetzt. Hiervon sind der Turm und die Südseite bis heute erhalten geblieben.
Durch eine Restauration kommt das ursprüngliche romanische Mauerwerk an der Unterseite des Gebäudes schön zur Geltung. Die Kirche war zunächst ‚Unserer Lieben Frau‘ geweiht und ist erst Anfang des 17. Jahrhundert dem Heiligen Adrianus* geweiht worden.
Im Jahre 1842 fand unter der Leitung des Architekten Minard aus Gent ein groβzügiger Umbau statt. Bis auf den Turm und das Querschiff wurde die Kirche abgerissen. Das stehengebliebene Querschiff formt den vorderen Giebel der nun seitdem westlich orientierten Kirche. Auf der Giebelfassade kann man heute verschiedene Gedenktafeln sehen sowie einer Kreuzigungsdarstellung von Matthias Zens aus 1890.
Im Jahre 1960 wurde der Chor mit zahlreichen religiösen Symbolen bemalt. Die sechs Glasfenster mit figürlichen Darstellungen stammen aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert.
Den Hauptaltar, ein polychromierter Portikusaltar, hat der Bildhauer Karel Bruggeman angefertigt. Das Bild des Heiligen Adrianus, das in der Nische des Altars steht, war in 1860 ein Geschenk des Ritters Stroo aus Eeklo.
Es sind aber der Beichtstuhl des 17. Jahrhunderts und das Taufbecken, die sofort ins Auge fallen. Der Beichtstuhl aus Eiche ist reichlich geschmückt und zeigt in der Mitte „Das Schweiβtuch von Veronica“. Das Taufbecken ist in Marmor und Quaderstein gefasst und es hat eine Inschrift.
* Der Überlieferung nach soll der Heilige Adrianus Adegem vor der Pest verschont haben: „Als im Jahre 1349 die Pest Flandern und groβe Teile Europas heimsuchte, wurde das Bild des Schutzheiligen Adrian täglich in einer Prozession durch die Gemeinde getragen. Der Heilige wird gegen ansteckende Krankheiten angerufen. Alle Felder und Bäume hinter der Gemeindegrenze färbten sich schwarz und verdorrten. Aber die Pest blieb in den Bäumen hängen und jeder in Adegem war verschont.“ De Eecklonaer, 1858.

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