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Millstätter Berg

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Berg

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Datenquelle: Joadl

Copyright: CC 3.0

Der Millstätter Berg ist ein Hochplateau zwischen Millstätter See und Millstätter Alpe in Kärnten / Österreich. Im engeren Sinn umfasst der Millstätter Berg jene Orte, die zur Gemeinde Millstatt am See gehören. Geologisch gesehen ist der Millstätter Berg eine parallel zum nördlichen Ufer des Sees verlaufende, etwa 10 km lange Hochfläche zwischen Starfach bei Matzelsdorf und Kolm bei Treffling, wobei die meisten Orte in der Gemeinde Millstatt liegen, weitere in der Gemeinde Seeboden am Millstätter See und einer in der Gemeinde Radenthein.
Das Hochplateau in rund 260 m über dem See entstand während der letzten Eiszeit-Periode, im Hochglazial der Würmeiszeit vor etwa 24.000 Jahren, als das Eis bis auf etwa 1800 m Seehöhe reichte. Die nach Osten strömenden Eismassen des Möll- und des Drautal-Gletschers vereinigten sich im Raum Spittal mit dem Lieser-Gletscher zu einem breiten Eisstrom. Dieser teilte sich bei Lieserhofen in einen Nord- und einen Südast auf, wobei der nördliche Zweig die Millstätter Seefurche bildete. Der Gletscherschliff ist in Döbriach an beiden Bergflanken noch deutlich sichtbar. Das Plateau ist die Schulter eines Trogtals, des Seetals. Vor etwa 20.000 Jahren schmolzen die Gletscher allmählich ab. Ein Toteiskörper blieb in der ausgeschürften Millstätter Wanne länger liegen und staute die Schmelzwässer des Liesertalgletschers sowie die mitgeführten Schottermassen auf. Letztere lagerten sich als Lieserdelta am Westrand des heutigen Sees ab. Mit dem Einsinken und Abschmelzen des Eiskörpers hat sich die Lieser allmählich in den Staukörper eingeschnitten und große Teile davon wieder abgetragen. Im Lieserdelta bildete sich aber auch eine abgeschlossene Wanne, in der sich das Wasser des heutigen Sees sammeln konnte. Lange Zeit war der See größer als heute und reichte vermutlich bis Lurnbichl. Die Lieser scheint über Kötzing bei Krauth ober Seeboden in den See geflossen zu sein. Der alte Flusslauf ist noch entlang der Straße nach Treffling erkennbar. Im Laufe der Zeit hat die Lieser mit ihrem Geschiebe den Abfluss über das Lurnfeld verlegt. So entstand der heutige Einschnitt im Millstätter Seerücken, der Liesergraben als Abfluss. Die geologische Entstehungsgeschichte führt dazu, dass der Geländeabfall zum Millstätter See im Bereich Seeboden deutlich flacher verläuft als in Millstatt oder Dellach. Der Millstätter Berg ist im Osten durch den steilen Abfall nach Döbriach topografisch deutlich begrenzt. Im Westen zieht sich die Talstufe bis zum Liesertal hin.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Spittal an der Drau
Österreich

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