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Schloss Dietach

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Schloss

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Öffentlich

Datenquelle: Luckyprof

Copyright: CC 3.0

Bereits im Jahre 1170 scheint ein Rudolf von Dudich in einer Urkunde des Stifts Kremsmünster auf. Im Jahr 1260 wird als Lehensinhaber Ulrich von Tuedich genannt. Kremsmünster verlieh Diedach Ende des 14. Jahrhunderts an Hans von Liechtenstein, den Hofmeister Herzog Albrechts III. von Österreich. Dieser fiel aber bei seinem Landesherrn 1395 in Ungnade und wurde auf Schloss Pernstein in Haft genommen. In der Folge verlor Kremsmünster die Lehenshoheit über Dietach.
1383 gestattet Herzog Albrecht III. dem Welser Bürger Ulrich Haunold, den Sitz zu Tuedich in Stein auszuführen, aber unter der Bedingung, „daz die maur nicht dicke werde“. Die Haunolts blieben bis 1429 Inhaber des landesfürstlichen Lehens Dietach. Dann verkaufte Kaspar Haunolt den Turm zu Dietach an Jakob Gulher. Dessen Nachfolger war sein Schwiegersohn Jörg vom Laymbach. Über eine Eingabe der verwitweten und mit einem Pirchinger wieder verheirateten Tochter des Jakob Gulher an Kaiser Friedrich III. kam das Lehen an ihren Sohn aus zweiter Ehe, Hans Pirchinger. 1438 ist ein Clemens Pirchinger im Besitz von Dietach. Die Pirchiger, eigentlich zu Sigharting beheimatet und Gefolgsleute der Schaunberger, führten den ersten Erweiterungsbau des Turms durch. Der letzte Pirchinger auf Dietach war der 1550 verstorbene Gregor Pirchinger. Danach gelangte Dietach an die Segger von Messenbach, die den Besitz 1593 wiederum an Julius von Grienthal verkauften. Die Grünthaler waren ein Adelsgeschlecht, das sich schon an den Kreuzzügen beteiligt hatte und aus der Gegend von Regensburg stammte, diese blieben bis Mitte des 18. Jahrhunderts in Dietach ansässig. Die heutige Gestaltung des zweigeschossigen Schlosses ist auf Philipp von Grienthal zurückzuführen. Früher war das Schloss zur Gänze von einem Weiher umgeben.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Wels-Land
Österreich

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