Schloss Sunzing

Schloss

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Angeblich wurde der Sitz anfangs „Gertraudskirchen“ genannt; dieser Meierhof wurde 1435 zum Stammsitz der Sunzinger. Das Schlösschen wurde zwischen 1474 und 1481 von den Sunzingern an Stelle eines hölzernen Vorgängerbaus aus Stein neu errichtet. In einer Seitenkapelle der Kirche zu Mining findet sich der Grabstein (angefertigt von dem Passauer Steinmetzmeister Georg Gartner) von Marx Sunzinger, gestorben am 30. April 1508, mit Wappenschilder und Helmzier. Hier ist ebenfalls der 1538 vertriebene Wolfgang Sunzinger begraben, der Pfleger zu Haselbach bei Passau war. Sunzing besaß die Niedergerichtsbarkeit. Nach dem Tod Wolfgang Sunzingers wurden die Puchleitners Besitzer. 1650/51 errichtete Wolf Siegmund Puchleitner den Erweiterungsbau. Die Schlosskapelle wurde am 22. März 1650 konsekriert und war der heiligen Maria geweiht. Durch ein Feuer wurde die Kapelle am 12. März 1786 zerstört, aber in der Folge wiederaufgebaut. Wolf Siegmund Puchleitner wurde von Kaiser Ferdinand I. in den Freiherrenstand erhoben. Nach dem Tode Wolfgang Siegmunds kam der Besitz 1683 an seinen ältesten Sohn. Von diesem gelangte er 1697 an den Freiherrn Johann Wilhelm von Lützelburg, den Schwiegersohn des Johann Adam von Puchleiten. 1842 kam Sunzing an Christian Freiherrn von Esebeck, der es mit der Herrschaft Mamling zu einem Besitz vereinte. 1870 erwarb Graf Zdenko von Strachwitz, oberösterreichischer Landtagsabgeordneter und Gutsbesitzer, Mamling und so auch Sunzing.

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Braunau am Inn
Österreich

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