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Aguntum

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Urheberrechte: Creative Commons 3.0

Aguntum war eine römische Siedlung, die unter Kaiser Claudius im 1. Jh. n. Chr. zur autonomen Stadt, zum „Municipium Claudium Aguntum“, erhoben wurde. Die Ruinen von Aguntum liegen in Osttirol etwa vier Kilometer östlich von Lienz in der Gemeinde Dölsach. Die Ausgrabungsfläche beträgt 30.000 m².
Die Ursprünge der Stadt sind noch nicht eindeutig geklärt. Das norische Volk der Laiancer hatte hier seinen Wohnsitz; ihr Name ist noch heute in dem der Stadt Lienz erkennbar. Einer Theorie zufolge hätte sich die Siedlung aus einer Straßenstation an der Via Julia Augusta entwickelt. Sie liegt an der antiken Straßenabzweigung ins Mölltal, von wo wertvolles Tauerngold geliefert wurde.
Das Fundmaterial spricht für eine intensive Bautätigkeit und Stadtentwicklung unter Kaiser Claudius. Als rätselhaft wird die nur ostseitig vorhandene Stadtmauer bezeichnet. Diese im zweiten oder dritten Jahrhundert zum Repräsentativbau umgestaltete Mauer wurde zuletzt mit der Ersterrichtung als frühaugusteische Sperrmauer an der Via Julia Augusta erklärt. Da allerdings archäologische Beweise für eine Besiedelung des späteren Stadtgebietes bereits in augusteischer Zeit fehlen, kann dies beim momentanen Forschungsstand nur als Hypothese betrachtet werden.

Datenquelle: Wikipedia.org

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Lienz, Österreich

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