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Die Brauerei Fohrenburg GmbH & Co KG ist eine Bierbrauerei in Bludenz, die zu Rauch Fruchtsäfte gehört.

1880 errichtet der damals 38-jährige Ferdinand Gasser eine Brauerei in Bludenz zur Versorgung der Arbeiter am Bau der Arlbergbahn. Gemeinsam mit elf weiteren Gesellschaftern erwirbt der die Gastwirtschaft „Fohrenburg“ sowie die dazugehörende Heilquelle Bad Fohrenburg in der Hinterplärsch.
Die Gründung der „Bierbrauerei Fohrenburg F. Gassner & Comp.“ erfolgte in einer Zeit, in der die Produktion durch den Einsatz von Maschinenkraft revolutioniert wurde. So wurden in dieser Zeit die Dampfkraft in der Brauerei eingeführt, oder auch mechanische Maisch- und Läuterapparate. Dies führte zu einer bedeutenden Verbesserung der Produkte einerseits und auch zu einer Verringerung der Erzeugungskosten andererseits. Viele kleine, vor allem ländliche Brauereien waren diesem Fortschritt nicht gewachsen und wurden von den neuen leistungsfähigeren Brauereien verdrängt. Bei der Brauerei Fohrenburg wurde gleich nach Gründung ein Dampfsudwerk der Firma „Noback und Fritze“ aus Prag angekauft und aufgestellt. Im Februar 1881 wurde das erste Biergebräu gebraut. Im selben Jahr wurde das erste Mal Bier ausgeschenkt, deshalb gilt 1881 als das Gründungsjahr der Brauerei. Der erste Braumeister, Josef Buß, ist bis 1907 als Braumeister tätig. Ursprünglich wurden 25 Hektoliter Bier täglich produziert – im gesamten ersten Produktionsjahr 8000 Hektoliter. Das ursprüngliche Sudwerk erweist sich noch im ersten Jahr als zu klein. Deshalb kaufte die Brauerei 1882 ein neues Dampfsudwerk von „G. Kuhn“ in Stuttgart. Nach Vergrößerung der Gär- und Lagerkeller konnte die Produktion danach auf das Vierfache angehoben werden. Zur Verwertung der Treber wurden in den ersten Jahren rund 60 Rinder gehalten, darunter Ochsen, zum Transport des Bieres. Die Rinderzucht wird jedoch noch in den ersten Betriebsjahren eingestellt und die Treber in Folge getrocknet und verkauft. 1884 wird das erste Flaschenbier abgefüllt und 1887 das Lager um sechs weitere Vorratskeller erweitert. 1895 wurden insgesamt 38.450 hl Bier gebraut, 1904 sind es bereits 41.775 hl. Die immer größer werdende Nachfrage nach Bier und der dadurch stetig wachsende Absatz machen 1897 einen umfassenden Umbau notwendig – so wurden die Lagerkeller abermals erweitert und die Leistungsfähigkeit der Sudanlage mehr als verdoppelt. Es wird dunkles Bier bayrischer Art und helles Bier nach Pilsener Art gebraut. 1897 wird die Brauerei in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Der Gründer, Ferdinand Gasser, führt bis zu seinem Tod 1926 die Geschäfte. Der erste Braumeister, Josef Buß geht 1907 in Pension und wird von Karl Kirstein, zuvor bei der Brauerei Jenbach, abgelöst.

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