La collégiale Saint-Martin-et-Saint-Hadelin

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Die Dekanatskirche Saint-Martin et Saint-Hadelin (ihr steht also ein Dekan vor), ehemalige Stiftskirche, ist ein neogotisches Gebäude, das über einem älteren Bauwerk aus dem 8. Jahrhundert errichtet wurde. Hierin verlegte man das Kapitel von Celles, das die Reliquien des heiligen Adelinus mitbrachte. Dieser Mönch, ein Schüler des heiligen Remaclus, lebte im 7. Jahrhundert in Celles.  
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrmals umgebaut. Der Kirchturm wurde im 14. Jahrhundert ergänzt, der Chor im 16. Jahrhundert (1524) und die oberen Abschnitte des Kirchenschiffes im 18. Jahrhundert (1749). Die Kirche wurde bei einem Brand im Jahr 1914 teilweise zerstört. Der Turm, das Kirchenschiff und das Querschiff wurden dann von E. Jamar und L. Habran im Jahr 1921 im Stil der Neogotik wieder aufgebaut. Der gotische Chor aus dem Jahr 1524, der von der Zerstörung durch die Flammen verschont blieb, ist restauriert.
Der Chor ist vollständig in Kalkstein gebaut, besteht aus zwei Jochen und einer dreiteiligen Apsis. Die spitzbogigen Fenster sind schlank und haben gotisches Maßwerk. Die Bedachung des Gebäudes besteht aus einem Satteldach mit drei Erhöhungen. Außen sind neogotische Gewölbe sichtbar, die vom Wiederaufbau der Kirche im 20. Jahrhundert datieren. Das Inventar der Stiftskirche stammt aus der Zeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, wie auch aus dem 20. Jahrhundert. Darunter befindet sich der silberverzierte Reliquienschrein des heiligen Hadelin, ein Zeugnis der romanischen Kunst.
Unter Denkmalschutz (25. Januar 1935)

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