Die Abtei von Flône

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Die im 11. Jahrhundert gegründete Abtei von Flône beherbergt mitten in einem im 17. Jahrhundert wiederaufgebauten Architekturkomplex eine bemerkenswerte Orgel mit erstaunlichem Gehäuse. Beide wurden in den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts dem Orgelbauer Karel Dillens aus Mechelen in Auftrag gegeben. Dieser war überwiegend im Norden des Landes tätig, so dass dieses Werk für die Maas-Region wohl einmalig bleibt.
Das Instrument ist auf einer Empore aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgestellt, an der Hauptfassade der Kirche angrenzend. Es besteht aus zwei Gehäusen: einem Hauptwerk mit den Orgelpfeifen der Hauptorgel und dem Echowerk sowie einem kleineren Nebenwerk als Rückpositiv in das Geländer eingearbeitet. Auf gleiche Weise gebaut, zeigen beide Gehäuse einen zentralen Orgelpfeiler sowie Seitenorgelpfeiler, durch Rahmenbretter des Orgelprospekts getrennt. Akanthus- und Distelblätter, Pflanzenmotive und Putten gestalten die meisten Teile des Bildhauereidekors, jedoch reichhaltiger auf dem Nebengehäuse. Von der Technik her hebt sich das Instrument durch drei Manuale hervor, sowie durch eins der seltenen Pedale französischen Stils, die in unserer Gegend erhalten geblieben sind. Das Wichtigste bleibt aber die Erhaltung der meisten internen Teile im ursprünglichen Zustand, die bis heute noch ohne die in solchen Werken häufig anzutreffenden Modernisierungsmaßnahmen sichtbar sind, auch wenn sie wohl stumm bleiben.
Unter Denkmalschutz (1. August 1933)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen (Gehäuse und Orgel)

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Adresse

Flône
Belgien

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