Die ehemalige Kirche Saint-Maximin

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Die ehemalige Kirche Saint-Maximin in Anthisnes ist ein Bauwerk, in dem präromanische Spuren aus dem 10. Jahrhundert, romanische des 11. und 12. Jahrhunderts und Spuren späterer Umbauten im 13., 14. und 18. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Das Gebäude, das die Kirche in den 1890er Jahren aufgegeben hat, wurde restauriert und ihre außergewöhnlichen Wandmalereien konnten erhalten werden. Der Ostturm erhebt sich über vier Geschosse und wird von einer kurzen Turmspitze gekrönt. Das in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaute Mittelschiff wird von nur einem einzigen Seitenschiff flankiert und umfasst fünf Joche. Das Mittelschiff wird von fünf Bogenarkaden auf gotischen Säulen mit prismatischem Kapitell und prismatischer Basis rhythmisch gegliedert. Es war früher nach oben von einer flachen Decke abgeschlossen. Man betritt das Kirchenschiff durch ein klassisches Portal an der südwestlichen Ecke, das auf dem Schlussstein mit der Jahreszahl 1715 datiert ist. An den Chor mit flacher Apsis schließen sich noch eine Sakristei und eine herrschaftliche Kapelle an. Zu beachten ist der 1712 gebaute romanische Giebel, der in Teilen von der Sakristei verborgen wird. Das Innere ist mit Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts verziert. Sie stellen die heilige Jungfrau mit Kind, die Heiligen Crispinus, Gangolf, Crispinianus, Veronika u.a. dar. Der Boden seinerseits besteht teilweise aus einem Belag aus Ziegelsteinen, die hochkant verlegt wurden.
Unter Denkmalschutz (25. November 1963)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen (Wandmalereien)

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Belgien

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