Das Haus Comblen

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Das Haus Comblen ist der persönliche Wohnsitz des Architekten Paul Comblen (1869-1955). 1840 wurde es im neoklassischen Stil erbaut und zwischen 1901 und 1916 von Comblen renoviert. Es fällt besonders durch die Ästhetik der Fassade ins Auge, durch seine Bauanordnung und die raffinierte und elegante Innendekoration sowie vor allem durch seine Homogenität, die aus ihm ein konformes Bauwerk macht. Die Fassade ist durch ihre Flachheit und Linearität charakterisiert, die der Geometrie des Jugendstils folgt. Man bemerkt eine rhythmische Zäsur, ein Spiel mit Asymmetrie. Im Erdgeschoss wird die Fassade von einer großen Tür durchbrochen und von einem dreiteiligen Fenster, dem ein schmiedeeisernes Geländer vorsteht. Im ersten Stockwerk gibt es zwei Fenster, die durch Sgraffittoverzierung verbunden sind, ein Werk von Emile Jaspar. Hier werden drei römische Schicksalsgöttinen verehrt, die Parzen, die dabei sind, den Faden des menschlichen Lebens zu spinnen, zu weben und zu durchtrennen. Die dunkler gehaltene Hinterseite des Gebäudes öffnet sich zu einem Garten hin und zu einem Anbau mit einem außergewöhnlichen Steinglasfenster mit Oberlicht und zwei sich gegenüberstehenden Pfauen. Das Intérieur des Hauses entfaltet sich um das zentrale Treppenhaus. Im Erdgeschoss liegen der Speisesaal, das Raucherzimmer, die Küche und der Salon. Die Verzierungen verteilen sich auf Fenster, Stuckdekors, Emaille, Wandmalereien und Kunstschmiedearbeiten
Unter Denkmalschutz (15. Mai 1987)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen (verschiedene Teile)

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Belgien

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