La chapelle Saint-Hubert de Libois

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Die Kapelle Saint-Hubert von Libois wurde zwischen 1772 und 1792 im Auftrag von Marie Zoude und unter der Leitung von Marguerite Raymond errichtet, in dieser Reihenfolge der ersten und der zweiten Ehefrau von Philippe Jamar de Maillen. Es handelt sich um einen kleinen Bau zwischen dem Schloss und dem Bach Vyle. Die Kapelle trägt die Jahreszahl „Anno 1772“ auf dem Schlussstein des Portalvorbaus, sowie auf den Wappen, die den oberen Teil des Chors verzieren.
Der Turm der Kapelle auf der westlichen Seite öffnet sich im Süden über eine Tür unterhalb eines herausgestreckten Bogens. Auf der ersten Etage der Westfassade beinhaltet er ein Opaion und im oberen Teil konvexe Fensteröffnungen mit Schlussstein. Der Turm wird von einer achteckigen Pfeilspitze aus Schiefer gekrönt, die auf einem Hohlraum-Kranzgesims aufliegt, während das Gebäude durch ein Satteldach ebenfalls aus Schiefer abgedeckt wird.
Innen besteht der Bau aus dem 18. Jahrhundert aus nur einem zweijochigen Hauptschiff, von dem die Joche durch gewölbte Flächen getrennt werden. Der einjochige Chor endet mit einer Apsis. Hauptschiff und Chor bekommen beide Licht durch konvexe Fensteröffnungen mit Schlussstein. Hier findet man auch wieder das Hohlraum-Kranzgesims des Glockenturms. Was die Ornamente betrifft, so ist die Kapelle durch Stuckarbeiten im Louis XV-Stil verziert.
Unter Denkmalschutz (19. April 1977)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen (Kapelle)
 

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Belgien

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