Frizet

Kirche

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Die 1198 zum ersten Mal erwähnte Kirche ist vermutlich noch älter und wurde auf den Überresten eines römischen Gebäudes errichtet. Im 8. Jahrhundert war das Netzwerk von Gemeinden, die über die Einheit des Gebietes wachten, bereits etabliert. Zu dieser Zeit war eine Gemeinde ein kirchlicher Bezirk, dessen Gebietsgrenzen anhand der großen Ländereien berechnet wurden. Egal ob nun öffentliches oder königliches Gebiet, der Fiskus von Vedrin war möglicherweise der Ursprung der Gemeinde von Frizet und seiner „Mutterkirche“. Dies scheinen zumindest eine kaiserliche Auszeichnung aus dem Jahr 839 und ein Silberling von Karl dem Kahlen, der zwischen 869 und 875 geprägt wurde und deren Vorderseite einen Bezug auf Frizet enthält, zu bestätigen. Auf dem Gebiert der alten Gemeinden von Vedrin und Saint-Marc im Tal des Baches „Frizet“ lag die Kirche Saint-Martin, die seit 1892 unbenutzt war. Sie wurde mit Kalkstein gebaut und mit drei Kirchenschiffen und einem vieleckigen Chor erbaut. Heute kann man nur noch die Ruine sehen. Der gotische Chor und die ersten vier Reihen des Hauptschiffs gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die fünfte Reihe und die Seitenschiffe strahlen eher den Geist der Klassik aus, d.h. der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Vorderportal, welches 1831 angebaut wurde, ist fast vollständig verschwunden. Das Innere ist seit dem Einsturz des Daches nach dem Ersten Weltkriegs Wind und Wetter ausgesetzt: Man kann leider nur noch ein paar wenige Spuren der Decke aus dem 18. Jahrhundert sehen sowie zwei Grabsteine. Bis zum Konkordat von 1802 war Frizet der Sitz einer ausgedehnten Gemeinde, die sich über 3200 Hektar erstreckte.

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