Sanctuaire Notre-Dame de Foy

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In schöner und wenig bebauter Landschaft in erhöhter Lage unweit Dinants gelegen, verdankt diese aus örtlichem Stein gebaute Kirche ihre Entstehung der Tatsache, dass ein Holzfäller im hohlen Stamm eines Baumes eine Marienstatuette entdeckte. Die Statue wurde angebetet. Nach darauf folgenden Wundern wurde der Ort zum Wallfahrtsziel erkoren und 1623 diese Kirche erbaut. Die Ausweitung des Marienkultes zu jener Zeit gehört zur gegenreformatorischen Phase und zwar auf Betreiben der Jesuiten, die als Reaktion auf die einen untermittelbaren Zugang zu Gott predigende karge Religion der Protestanten den Heiligenkult über bildliche Darstellungen förderten.
Das bedeutendste Element des Gebäudes ist seine aus 145 Tafeln bestehende berühmte Kassettendecke, auf der Szenen aus dem Leben der Jungfrau und Heiligenporträts in Ölfarbe dargestellt sind. Die Decke ist ein Werk der Brüder Stilmant aus Dinant und des Malers Guillaume Goblet. Sie wurde 1935 restauriert; eine Auffrischung bekäme ihr aber heute gut.
Im Inneren fällt außer der berühmten Decke die „heilsbringende“ kleine Statue links vom Altar auf wie auch mehrere Gemälde u. a. der Jungfrau und Sankt Josephs.
Die unmittelbare Umgebung der Kirche entbehrt nicht eines gewissen Charmes mit dem nahen Friedhof, der kleinen Mauer um die Kirche, einer Besucherbank, einem Gasthof, einer Kastanie und schöner Aussicht.

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Belgien

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