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Sint-Janshospitaal

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Urheberrechte: Creative Commons 3.0

Das Sint-Janshospitaal in Brügge ist eines der ältesten und bedeutendsten Werke der Backsteingotik in Belgien. Brügge, die Hauptstadt Provinz Westflandern, ist die Hochburg der Backsteingotik in Belgien und nicht zuletzt deswegen Weltkulturerbestätte.

Das erste Hospitalgebäude wurde Mitte des 12. Jahrhunderts auf einem tiefgelegenen Wiesengelände errichtet, nahe am Stadtzentrum an der Oude Burg, aber außerhalb der damaligen Umwallung, verkehrsgünstig an der Reie und am Handelsweg von Gent nach Norden. Die Einrichtung erfolgte in städtischem Auftrag. Anfangs war es vor allem eine Herberge für Pilger und Arme, aber schon im 13. Jahrhundert trat die Krankenpflege in den Vordergrund. Es gab drei verschiedene Ärzte. Die Pflege oblag zunächst einer Bruderschaft von Laienbrüdern und Laienschwestern.
Der mittlere und erste der drei heute erhaltenen Krankensäle wurde dann schon großenteils aus Backstein errichtet, seine Straßenfassade allerdings mit Naturstein verblendet. Seine Deckenkonstruktion aus Eichenholz ist dendrochronologisch auf 1226–1241 datiert.
In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde nördlich an das Hospital angrenzend ein Mönchskloster errichtet, 1310 eine Brauerei. Südwestlich schloss an die drei miteinander verbundenen Krankensäle ein Kloster von Franziskanerinnen an, die seit 1391 den größten Teil der Krankenpflege leisteten.
Auf dem 1336 ausgeweiteten Friedhof wurde 1413 eine einschiffige gotische Kapelle mit Querhaus errichtet. Ebenfalls in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde der östliche Teil des nördlichen Krankensaals zur Cornelius­kapelle ausgebaut, deren dreiseitiger Chorabschluss aus der Straßenfassade hervortritt.
Im 17. Jahrhundert wurde das Mönchskloster von seinem Orden verlassen und in seinen Räumen eine heute noch erhaltene Apotheke eingerichtet.
Die Franziskanerinnen wurden in der Krankenpflege von Augustinerinnen abgelöst.

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Adresse

Mariastraat 38, Brugge, West-Vlaanderen, Belgien

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