Schloss de Groote

Description

Eugène de Grootelaan Nr. (64-)66. Schloss von Houthulst, sogenannt "Schloss de Groote", mit umgebendem Park, gelegen im "Wald von Houthulst", einem Rest des historischen "Vrijbos". Schloss aus der Wiederaufbauzeit, das auf das von Jan-Pieter Cassiers 1848 errichtete Schloss zurückgeht. Schloss und Park sind auf die Eugène de Grootelaan und die Melanedreef ausgerichtet. Geschichte des Geländes Jan-Pieter Cassiers (1788 in Antwerpen geboren) erwirbt 1838 ein Stück Waldland, dies mit Blick auf Waldnutzung. Dies fällt in den Rahmen der Privatisierung des "Waldes von Houthulst", die unter der holländischen Herrschaft eingeleitet wurde. Zuvor war Cassiers - verheiratet mit Burggräfin Caroline de de Patin de Langemarck, geboren in Langemark 1823 - bereits Eigentümer von Hunderte Hektar landwirtschaftlicher Flächen und Wälder in Mittler Westflandern. 1848 baut er ein Schloss, in der Nähe des einige Jahre zuvor errichteten Jagdpavillons. Im selben Jahr kann Cassiers sich zum Bürgermeister der Gemeinde Klerken-Houthulst ernennen lassen. Die ersten Anliegen des neuen Bürgermeisters sind der Bau der Straße Poelkapelle-Diksmuide (1853) und in der Folge die Pfarrei- und Dorferneuerung von Houthulst in 1853-1857 (vgl. Dorfbeschreibung). Die neue Straßenstruktur und das Dorf Houthulst sorgen dafür, dass das Schloss nicht mehr isoliert liegt, sondern am Rand des neuen Dorfes Houthulst. Nach dem Tod von Cassiers (Pieter 1870, seine Frau 1882) wird das Erbe in fünf Teile geteilt: das Schloss mit einem Teil des Parks und vier weitere Teile bestehend aus landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern. Raymond de Groote - Aufseher der Familie - hat bei der Wahl Vorrang und wählt das Los mit dem Schloss, das bis heute seinen Namen trägt. Im Oktober 1914 fällt der "Wald von Houthulst" in deutsche Hände. In der Folge nehmen die Deutschen in den noch stehenden Gebäuden von Houthulst Quartier und richten den "Wald von Houthulst" als Knotenpunkt von Verteidigungsanlagen mit Gräben und Stacheldrahtsperren ein. Es wird ein Netz von Eisenbahnen angelegt, um Material zuzuführen und abzutransportieren zur nahegelegenen ersten deutschen Linie. Im Schloss wird ein Versorgungszentrum für Verwundete und ein Beobachtungsposten eingerichtet. Zudem befinden sich im Wald ein Bestattungsinstitut, mehrere Friedhöfe, Waldkapellen, Theatersäle, Übungsfelder usw. Von hier aus wird Ypern am 22. November 1914 von deutschen Kanonen beschossen. Beim letzten Offensivschlag am 28. September 1918, an dem ein großer Teil der belgischen Armee teilnimmt, wird die Rückeroberung des "Wald von Houthulst" als entscheidender Punkt angesehen. Die 7. Infanteriedivision erobert den Wald zurück, jedoch nicht ohne erhebliche Verluste. Das Schloss von Houthulst kommt schwer beschädigt aus dem Ersten Weltkrieg. In den 1920er Jahren wird mit dem Wiederaufbau begonnen, angeblich nach dem Entwurf des Architekten Jozef Viérin (Brügge). Beschreibung des Schlosses Das Schloss von 1848 ist in einer schlichten Backsteinarchitektur mit neoklassizistischen Einschlägen errichtet, vgl. die schlicht rhythmisierten Fassaden mit Eckpilastern, jedoch auch eine Reihe von eklektischen Elementen. Vollständig unterkellertes Gebäude (erhöhter Sockel als vollwertige Bauebene mit Diensträumen). Zentrales Gebäude mit drei Achsen und zwei Etagen unter einem Walmdach, akzentuiert durch eine aufwendige Kronenleiste. Treppenhaus mit (Arduin-)Geländern zum Portalrisalit, flankiert von Oculi. Der zentrale Teil ist auf beiden Seiten flankiert von niedrigeren Flügeln mit einer Achse, begrenzt durch Zinnen. Diese Flügel verlaufen an der Rückseite weiter, wo sie eine hölzerne Loggia umschließen. Vor dem Schloss liegt ein großer Teich, in dem sich das Schloss spiegelt. Beim Wiederaufbau in den 1920er Jahren werden der erhöhte Sockel (Kellergeschoss) und vor allem die Treppe teilweise erhalten. Somit verweist das Schloss in Grundriss und in bestimmten Aspekten (vgl. unten) auf die vor dem Krieg bestehende Situation, erhält jedoch eine viel schwerere Dachstruktur mit zentralem Dachreiter. Der Grundriss wird nur an der Westseite durch den Anbau mit einem polygonalen Turm mit Loggia unter dem Dach und Garage verändert. Gepflegte Backsteinarchitektur mit Eckpilastern und Portalrisalit, das auf das vor dem Krieg bestehende Schloss verweist, unter einem U-förmigen Schieferwalmdach, bei den drei zentralen Achsen jedoch mit höherem Walmdach unter Dachreiter mit kunstvollem Eisenoberteil. Gepflegte Dachfenster, ebenso die Nokuitebenen des Daches jeweils mit Kugelbekronung. Schulterbogenförmige und rechteckige Maueröffnungen. Erhaltener Holzwerk mit Kreuzteilung und kleiner Roodverteilung. An der Rückseite, erhaltene, vereinfachte Loggiastruktur. Treppe mit Arduin-Geländer, Sockel mit Kugelbekronung. Innenraum. Zentraler Flur mit zusammengesetztem Balkenlager aus Mörbalken und Kinderbalken, profiliert und teilweise polychromiert. Kamin mit Brügger Moefen, Kaminsims gefüllt mit gesinterten Backsteinen und Fliesenbildern mit Darstellungen von Tieren, Kaminsims mit Fliesenbild mit Kalvarie. 'Vlaamse kamer' mit Wandverkleidung, Wandschränken, Wandbespannung, Innenschotten, Parkettboden. Weiterhin Kamin mit Stilen, die in Köpfen enden, Kaminsims gefüllt mit gesinterten Backsteinen und Kaminsims mit Inschrift in gotischen Buchstaben: "ONZE VRAUWE BEVRYDT DEZEN HUYSE VAN ORLOGHE PESTE EN ONGESPUYSE". Kellergeschoss teilweise mit erhaltenem Balkenbau. Zudem Keller mit erhaltenen Gewölben und Boomse Fliesen. Nur ein Teil des vor dem Krieg bestehenden Teichs ist erhalten, jedoch mit dem Erhalt eines Kanalsystems. Auch ein 19. Jahrhundert Eis-Haus ist erhalten. Park geht in Waldstruktur über. PRIEM V., Schlösser und Landhäuser in der Westhoek, Zweiter Teil, Ypern, 1998, S. 61-66. LESAGE X., Elemente der Landschaftsgeschichte des heutigen "Houthulst", in Beitrag zur Geschichte von Houthulst. Von der 19. Jahrhundert Pfarreigründung zur Gemeinde (1928), Brüssel, 1988, S. 17 (Ikonografie). LESAGE X., SCHACHT J. u.a., Houthulst als selbständige Gemeinde, in Beitrag zur Geschichte von Houthulst. Von der 19. Jahrhundert Pfarreigründung zur Gemeinde (1928), Brüssel, 1988, S. 57-70. VERSCHUREN R., Houthulst im Krieg und Widerstand, in Beitrag zur Geschichte von Houthulst. Von der 19. Jahrhundert Pfarreigründung zur Gemeinde (1928), Brüssel, 1988, S. 45-56.

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Source: Missiaen, Halewijn & Vanneste, Pol

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Adresse: Eug. de Grootelaan 66, Houthulst

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