Font: Vansant, Veerle, 28-06-2010, ©Veerle Vansant
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Wichtiger, geschlossener Hof, bereits als solcher auf der Ferraris-Karte (1771-1777) bezeichnet. Von diesem alten Kern ist nur das Wohnhaus erhalten. Von 1852 bis 1855 wurde der Hof gründlich angepasst: das Wohnhaus erhielt seine heutige Ordnung, die heutigen Ställe und das Torhaus wurden gebaut, und die Scheune behielt von dem alten Kern nur die Grundstücksanordnung. Backsteinbauten unter Satteldächern (flämische Ziegel nur auf dem Wohnhaus), gruppiert um einen rechteckigen Hof, erreichbar über das Torhaus auf der nordwestlichen Seite, mit zweiflügeligem Tor; Backsteinkorbbogen-Tore mit Sandsteinkonsolen und Schlussstein. Dieses Torhaus wurde in zwei Phasen errichtet: das linke Tor ist auf dem Giebelstein auf 1854 datiert, das rechte I:M:B/ 1855; auf der Hofseite ist die Baufuge deutlich zu erkennen. Das Wohnhaus mit angebautem Stall, an der westlichen Seite des Hofes, hat sein Volumen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhalten, mit einem relativ steilen, gebogenen Satteldach, Giebelwänden mit Aufdach und Mauerflechtungen und einem viertelrunden, mürben Kranzgemeinde. Die neoklassizistische Ordnung auf der Hofseite stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts: rechteckige Fenster, zuvor vergittert, mit Sandsteinstürzen und Schwellen, und eine rechteckige Tür in einem Sandsteinrahmen mit Nuten und profiliertem Tropfkante (ursprünglich Holzwerk mit Oberlicht). Des Weiteren ein kleines, hölzernes Fenster mit Diebstahlsicherungen und zwei neuere Fenster. Die ursprüngliche Stalltür blieb erhalten: gewölbt in einem rechteckigen kalksteinernen Rahmen mit Schlussstein. Die hintere Fassade behielt die ursprüngliche Tür, gewölbt in einem rechteckigen kalksteinernen Rahmen mit Schlussstein und derzeit entfernten Zwischenpfosten (ca. 1760-1770). Weiterhin ein kleines Holzfenster und eine Reihe neuerer Fenster. Der ehemalige Stall, auf der östlichen Seite des Hofes, ebenfalls aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde gründlich umgebaut, und die Fassade verbirgt sich hinter Wellblech. Querhaus hinten im Hof. Geräumiges Gebäude, ausgestattet mit einem Backsteinkorbbogen-Tor, mit Sandsteinschlussstein und Konsolen. Der Schlussstein ist mit der Inschrift versehen: 16/ 1852. Eine Reihe neuerer Maueröffnungen, unter anderem mit Wiederverwendung älterer Materialien.
Font: Schlusmans, Frieda (1996)
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