Die Kirche St. Martin in Meyerode, von fraglichem Wert?

Datenquelle: Jan Rymenams

Beschreibung

Die Kirche St. Martin ist die Pfarrkirche der Stadt Meyerode, die zur Gemeinde Amel gehört.

In den Wandankern sehen wir das Jahr 1568, aber die Kirche ist wahrscheinlich älter. Laut einer alten Glockeninschrift wurde bereits 1401 von einem Kirchengebäude in Meyerode berichtet. Es ist möglich, dass der Turm der heutigen Kirche von dieser alten Kirche stammt. Der Turm ist aus Bruchsteinen gebaut.

Das Kirchenschiff war ursprünglich gotisch, und die Fenster aus rotem Sandstein stammen vermutlich aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, obwohl gesagt wird, dass sie 1884 renoviert wurden. Auch private Markierungen befinden sich im Gebäude. In den Jahren 1928-1929 wurde die Kirche teilweise im neogotischen Stil umgebaut, entworfen von Henri Cunibert. Dies galt besonders für die Seitenschiffe und den Chor.

Das Kirchenschiff hatte beispielsweise bis zum Zweiten Weltkrieg ein zentrales Schiff. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche schwer beschädigt: das Schiff wurde so gut wie komplett zerstört, während der Chor und der Turm weitgehend unbeschädigt blieben. 1953 wurde das alte Schiff vollständig abgerissen, während der Chor erhalten blieb. Der Chor stürzte jedoch während der Bauarbeiten ein und wurde daher ebenfalls neu gebaut und sogar erweitert, obwohl einige architektonische Elemente wiederverwendet wurden.

Zu dieser Zeit wurden die Fundamente einer früheren, kleiner dimensionierten Kirche in den Grundmauern gefunden. Während der Arbeiten wurde ein Stein mit einem Kreuz gefunden. Er wurde in die Mauer des Friedhofs eingebaut.

Von dem alten gotischen Gebäude ist nur noch das Gewölbe, zwei Gewölbeschlüsse im Chor und der Sandsteingramm zwischen dem Chor und der Sakristei übrig. Sogar der Fensteraufbau ist anscheinend nicht mehr gotisch, da Reiners berichtet, dass er 1884 erneuert wurde. Dies wirft die Frage nach dem tatsächlichen Denkmalwert des heutigen Gebäudes auf.

In der Mauer des Friedhofs befinden sich Grabkreuze aus Schiefer. Außerdem gibt es einen mittelalterlichen Grabstein in der Kirche.

Die Kirche St. Martin ist seit 1960 als Denkmal klassifiziert.

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Datenquelle: Jan Rymenams

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