Auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Vieuxville, am östlichen Ende der Calestienne, bestehen die Sy-Roche aus einer Reihe von Felsspitzen, die sich über mehrere hundert Meter am rechten Hang des Ourthe-Tals erstrecken, direkt oberhalb des Weilers Sy. Man befindet sich weniger als einen Kilometer von der berühmten archäologischen Stätte Palogne entfernt. An dieser Stelle ist das Relief sehr steil und die Exposition hauptsächlich nach Süden und Südosten ausgerichtet. Diese felsigen Hänge, die für die Landwirtschaft ungeeignet sind, sind größtenteils mit einer besonders interessanten Waldvegetation bedeckt: kalkhaltige Buchenwälder, kalkliebende Eichen-Hornwald mit Nestwurz (Neottia nidus-avis), schöner Holz-Hund (Daphne mezereum) und großblütige Cephalanthera (Cephalanthera damasonium), Ahorntal-Eschenwald mit Schuppenbärlapp (Asplenium scolopendrium), xerophile Eichen-Hornwald in Famenne mit Speierling (Sorbus torminalis) und geschweifte Mähwiesen (Deschampsia flexuosa) auf einem schieferhaltigen Untergrund. Zudem wächst am Fuße des Hangs auf der Aue die Eschen-Aulnwiese mit Gelb-Gagel (Gagea lutea), falscher Anemone (Anemone ranunculoides) und solider Corydalis (Corydalis solida). Die kalkhaltigen Felsen beherbergen eine bemerkenswerte Flora, darunter Elemente von Felsrasen mit heller Grasnelke (Festuca pallens) und xerophilen Wiesen mit bläulicher Seslerie (Sesleria caerulea) und behaarter Melica (Melica ciliata). Der westliche Teil des Hanges, der einst von einem gemischten Bestand aus Laubbäumen und Kiefern eingenommen war, wurde 2010 im Rahmen des LIFE-Projekts Hélianthème lichtdurchlässig gemacht. Seither haben sich die Trockenrasen, die dort fragmentarisch erhalten blieben, erheblich ausgeweitet und mit typischen Arten dieses Lebensraumes, wie der Schwanenblume (Anthericum liliago), der Wundklee (Anthyllis vulneraria), der Zwerg-Germander (Teucrium chamaedrys), der Taubenkopf-Witwenblume (Scabiosa columbaria), dem Gelben Hélianthème (Helianthemum nummularium) und vielen anderen bereichert. Dieser freigeräumte Teil wurde im Frühjahr 2015 zum staatlichen Naturschutzgebiet erhoben und umfasst insgesamt 5,3 Hektar. Das gesamte Gebiet ist jedoch im Natura 2000-Netzwerk integriert.
Öffentlicher Zugang: Einige Felsenbereiche sind durch die Ausbreitung des invasiven exotischen Strauches Cotoneaster horizontalis bedroht.
Typ: Biologisch besonders wertvolle Stätte (SGIB)
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