Datenquelle: Elke Meert
Die früheste Geschichte der Sint-Amandus-Kirche in der Smid Lambrechtstraat reicht bis ins 12te Jahrhundert zurück. Das Gotteshaus war ursprünglich im Besitz der Abtei von Honnecourt, erst 1709 erhielt Outer seinen eigenen Pfarrer. Von der gotischen Kirche blieb lediglich der Unterbau des quadratischen Westturms erhalten. Laut den dekanalen Visitationsberichten befand sich die Kirche um die Mitte des 17ten Jahrhunderts in einem vernachlässigten Zustand. Noch 1698 war das Chor mit Stroh bedeckt. 1725 wurde die Kirche gründlich restauriert und mit einem Gewölbe ausgestattet. 1752 wurden das Dach und die Wände des Turms repariert, wovon die Maueranker '1752' direkt unter den Klanglöchern zeugen. Drei Jahre später wurde die Kirche mit blauen Natursteinen und weißem Marmor gepflastert. 1830 wurden Erweiterungsarbeiten nach Plänen des Ninoviter Architekten Van Impe durchgeführt, und 1846 baute man ein neues Chor. Anfang der 1970er Jahre wurde die Kirche gründlich restauriert. Die Sint-Amandus-Kirche besteht aus einem dreischiffigen Langhaus unter einem Dach, mit eingebautem Westturm, einem dreiseitig abgeschlossenen Chor und einer nördlichen sowie südlichen Sakristei. Im Innenraum sind bemerkenswert: der Taufstein aus dem 16ten Jahrhundert, zwei Portikaltaarne aus marmoriertem Holz aus dem 17ten Jahrhundert, die prachtvoll skulptierten Wandverkleidungen aus dem 18ten Jahrhundert, die Kirchenmeisterbank, die Chorstühle und die Kanzel.
Über dem Hochaltar hängt ein ziemlich bemerkenswertes Gemälde: „die Jünger von Emmaus“. Lustiges Detail: Pfarrer Victor Haelterman, Bruder von Fräulein Maria Haelterman, der Stifterin des Bildes, ist darauf abgebildet. Das Werk stammt von Jules van Wanzeele (°1881 - †1962), einem zugewanderten Ninoviter, der viele Szenen für Kirchen und Kapellen im Ninover und Umgebung gestaltete. So stammen auch die Wandmalereien in der inzwischen abgerissenen Ninoviter Theresiakirche, der „Trezekenskirche“, von ihm.
Am 22. Mai 2019 wurde Geschichte in der Kirche von Outer geschrieben. Am Namenstag der Heiligen Rita kamen sage und schreibe 233 Ritas aus ganz Belgien zusammen, ein echtes Weltrekord. Die Initiative „Ritas sammeln“ kam von Pfarrer Alexander Vandaele. Ein Gerichtsvollzieher registrierte die Ausweise, damit alles offiziell ablief, um diesen Rekord im „Guinness World Book of Records“ festhalten zu lassen.
Der Ort des Weltrekordversuchs wurde nicht willkürlich gewählt: in der Kirche von Outer steht die Statue der Heiligen Rita, die von der entweihten Trezekenskirche oder der „neuen Kirche“ in Ninove gebracht wurde. Die italienische Margarita Lottius (°1381 - †1457), die 1900 heiliggesprochen wurde, ist vor allem als Heilige bekannt, die bei „aussichtslosen Fällen“ verehrt wird.
Über dem Hochaltar hängt ein ziemlich bemerkenswertes Gemälde: „die Jünger von Emmaus“ (Foto Gemälde). Lustiges Detail: Pfarrer Victor Haelterman, Bruder von Fräulein Maria Haelterman, der Stifterin des Bildes, ist darauf abgebildet. Das Werk stammt von Jules van Wanzeele (°1881 - †1962), einem zugewanderten Ninoviter, der viele Szenen für Kirchen und Kapellen im Ninover und Umgebung gestaltete. So stammen auch die Wandmalereien in der inzwischen abgerissenen Ninoviter Theresiakirche, der „Trezekenskirche“, von ihm.
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Adresse: Burchtstraat 44, 9400 Ninove
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