Das Blankaartkasteel ist ein Schloss in der zur Westflämischen Gemeinde Diksmuide gehörenden Ortschaft Woumen, gelegen an der Iepersteenweg 54-58.
Geschichte[bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ursprünglich lag hier ein Teich, der durch Torfabbau entstand, der seit dem 13. Jahrhundert oder früher stattgefunden hat. Um 1865 wurde an diesem Ort von Baron Gustaaf de Coninck de Merckem, der das Anwesen erworben hatte, ein Schloss erbaut, das von Joseph Schadde entworfen und im eklektischen Stil (mit vielen neorenaissancistischen Elementen) ausgeführt wurde. Außerdem wurde damals ein Park mit Dienstgebäuden wie Pferdeställen, einer Kutsche und einer Gärtnerwohnung angelegt. Zudem gab es einen Gemüsegarten und Gewächshäuser. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Teich vertieft und ein Angelsee angelegt. Auch wurde ein Eiskeller gebaut und ein Entenstall eingerichtet. Das Anwesen, De Blankaart genannt, wurde damals bereits als von großer naturhistorischer Bedeutung angesehen.
Während des Ersten Weltkriegs wurde das Schloss schwer beschädigt. Nur die Frontfassade blieb stehen. Von 1925 bis 1929 wurde es in kleinerem und schlichterem Stil nach den Entwürfen von Jules Gunst wiederaufgebaut. Dabei blieb der ursprüngliche Anblick mit den beiden runden Ecktürmen und den polygonalen Treppentürmen erhalten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Spitze beider Ecktürme zerstört und nie wieder repariert.
Gegenwart[bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Auf einem rechteckigen Grundriss handelt es sich um ein Gebäude aus dem Jahr 1920 aus rotem Ziegelstein mit dekorativen Elementen aus Naturstein. Die Frontfassade wird flankiert von zwei halbrunden Ecktürmen, jetzt ohne Spitze. Über dem Eingang prangt das Wappen der Familie de Coninck de Merckem, ausgeführt in Naturstein. Links von der Frontfassade, an der Südseite, befindet sich der Treppenturm.
Das Innere befindet sich noch weitgehend im Zustand von 1920. Das Schloss verfügt über eine Kapelle, ausgestattet mit drei Buntglasfenstern aus dem Jahr 1959, gefertigt von Michel Martens. Die Kapelle wird von einem Spitztonnengewölbe überwölbt.
Der Eiskeller und der Entenstall sind noch intakt. Auch gibt es eine schmiedeeiserne Bogenbrücke und Reste der früheren Sichtachsen sind erhalten geblieben.
Quellen, Notizen und/oder Referenzen
QUELLE : Inventar des beweglichen Erbes
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