Im Jahr 1810 übernahm Henri De Gorge die Steinkohlegrube von le Grand-Hornu in der Borinage. Architekt Bruno Renard baute ab 1816 im Auftrag von De Gorge einen Industriekomplex um einen ovalen Innenhof. In der Nähe entstanden auch 450 Arbeiterwohnungen, eine Schule und eine Bibliothek. De Gorge träumte nämlich von der idealen Stadt für seine Arbeiter. Die utopische Mine von De Gorge blieb fast anderthalb Jahrhunderte in Betrieb, aber 1954 wurde die Kohlenproduktion eingestellt.
Heute ist die ehemalige Steinkohlegrube von Kopf bis Fuß neu gestaltet. Nur der Maschinenraum, der zum Innenhof liegt, wurde als Ruine erhalten. Seit 2002 beherbergt le Grand-Hornu das MAC, das Musée des Arts Contemporains. Die Kohlenmine wurde zusammen mit drei anderen wallonischen Bergwerksstandorten 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Während der Öffnungszeiten des Museums kann man (kostenlos) die Außenanlagen besuchen.
Datenquelle: Industriecultuur.be
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Adresse: Rue Sainte-Louise 82, 7301 Boussu, Région Wallonne, Belgien
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