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Street Art in Verviers?
Wir hatten bereits von Street Art in Lüttich, Mons, Namur und Charleroi gehört. Aber Verviers? Seit Anfang 2021 hat Verviers einen eigenen Parcours, schön veröffentlicht in einer praktischen Broschüre, sowohl auf Niederländisch als auch auf Französisch. Du kannst sie im Tourismusbüro abholen oder einfach herunterladen (Niederländisch oder Französisch).
Street Art hat in Verviers einen eigenen Charakter, der im Gegensatz zu dem in anderen Städten eng mit der Identität der Stadt verbunden ist. Seit die reiche Textilindustrie in den 1970er Jahren in den freien Fall ging, ist das Stadtzentrum entlang der Vesder eine bunte Sammlung von alten Industriegebäuden, ein reiches Erbe an Herrenhäusern vom 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und vernachlässigten Arbeitervierteln. Seit Jahrzehnten kämpft die Stadt gegen Verfall. Sie war eine der ersten Städte, die Fabriken und Ateliers in Wohnräume umwandelte, und es gibt viele schöne Beispiele dafür zu sehen. Doch die wohlhabenden Bürger zogen in die grünere und wohlhabendere Vororte, wie z.B. die Villengebiete in Heusy. Das Stadtzentrum hingegen zog Migrantenfamilien mit niedrigem Einkommen an und wurde zu einem Schmelztiegel von Dutzenden ethnischer Gruppen. Seit einigen Jahrzehnten bemüht sich die Stadt, diese Multikulturalität zu unterstützen und ein harmonisches, ja sogar solidarisches Zusammenleben zu ermöglichen. In Verviers ist das durchaus ein ‚Verb‘, bei dem die Anwohner aktiv eingebunden werden. Jugendzentren, Werkstätten für Jung und Alt, Hausaufstiegsschulen und zahlreiche andere Organisationen arbeiten oft aus dieser Idee der Harmonie heraus. Kunst, seien es Gemälde, Musik oder Skulpturen, ist eine Sprache, die über soziale Unterschiede hinweggeht und Menschen vereint. In Verviers kann jeder Besucher dies an den bunten Wandmalereien auf der Straße sehen. Viele Fresken sind aus der Sorge um Menschenrechte, Gleichheit und Solidarität entstanden, fern von Hass und Angst. Eine bedeutende Anzahl der Fresken in der Stadt ist aus dem Projekt ‘Dire Nous’ hervorgegangen.
Was ist ‘Dire Nous’? "Dire Nous" ist ein Buch des französischen Investigativjournalisten Edwy Plenel, geschrieben im Jahr 2016, ein Jahr nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo in Paris. In Flandern ist das Buch nicht wirklich bekannt, in französischsprachigen Ländern dafür umso mehr. Plenel enthüllte einen der größten politischen Skandale Frankreichs: den Anschlag auf die Rainbow Warrior im Jahr 1985. Er war zehn Jahre lang Chefredakteur von Le Monde. Seit 2007 leitet er die unabhängige und erfolgreiche Nachrichtenwebsite Mediapart. Das Jugendzentrum ‘Maison des Jeunes des Récollets’ (Place du Martyr) nutzt diesen Aufsatz, um Jugendliche zum Nachdenken über die Themen Multikulturalität, Toleranz, Solidarität, Bürgersinn, Demokratie... anzuregen. Auf jedem Fresko steht ein Zitat aus dem Buch.
Weil Verviers doch einige bekannte Comiczeichner hat, sind natürlich einige Fassaden mit den Arbeiten dieser Künstler geschmückt.
Es gibt auch Arbeiten der jüngsten Bewohner. So wirst du ganz sicher erfreut sein über die bunten Bänke und fantasievollen Pfosten, die von den Kindern der Hausaufstiegsschule La Page bemalt wurden.
Über den Parcours
Der Parcours beginnt am Haus des Wassers, einem interaktiven Museum, und verläuft von Westen nach Osten durch eine Stadt, die sich vor allem entlang der Vesder entwickelt hat. Meistens gehen wir entlang der Straßen, aber es gibt ein sehr schönes Stück von einem Kilometer entlang der Ufer der Vesder. Ungefähr auf halbem Weg quert man die Stadt nach Süden und passiert das interessante Erbe der Stadt. Bleib unbedingt stehen, um das Rathaus zu bewundern. Wenn du nach Westen zurückkehrst, kommst du bei Kilometer 5,35 ins pulsierende Zentrum. Der Place Verte und der Place du Martyr laden auf jeden Fall ein, etwas zu essen oder zu trinken und die bunte Menge zu beobachten.
Essen und Trinken
In Verviers kann man gut essen und trinken zu sehr freundlichen Preisen. Auf dem Parcours laden besonders der Start an der Rue Jules Cerexhe und gegen Ende der Place Verte und der Place du Martyr dazu ein, länger zu verweilen.
Parken
In der Innenstadt ist das Parken kostenpflichtig, aber du kannst in der Nähe des Startpunkts kostenlos am Einkaufszentrum auf Gérard Champs oder in den Straßen nördlich der Vesder parken.
Öffentliche Verkehrsmittel
Verviers liegt an der Bahnlinie von Oostende nach Eupen. Es gibt die ganze Woche über häufige Verbindungen. Ab dem Bahnhof kannst du bereits nach 10 Minuten auf den Parcours zugreifen.
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