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Die Wanderung kann verkürzt werden, sodass sie entlang der von dem kleinen Fluss De Voer gespeisten Teiche komplett flach ist.
Die gesamte Wanderung durch den Wald ist etwas hügeliger (siehe Höhenprofil).
Auf halbem Weg der Wanderung kann im Spanischen Haus, unweit des Vossem-Teichs, ein Snack und/oder ein Getränk konsumiert werden.
Nach der Wanderung kann man auch das kürzlich renovierte Afrika Museum besuchen.
De Voer
De Voer ist ein Fluss in Flandern-Brabant, der im Zoniënwald entspringt. Er fließt zuerst durch Tervuren und anschließend durch Vossem, Leefdaal und Bertem.
De Voer mündet unterirdisch in die Dijle in Leuven auf Höhe der Kapuzijnenvoer.
De Voer wird erstmals als Fura in einem Manuskript von 1222 erwähnt. Voer ist ein weit verbreiteter Name für Bäche und Ströme und verwandt mit varen und vaart. Die Gemeinde Tervuren ist nach dem Fluss benannt: wörtlich bedeutet Tervuren ‚bei der Voer‘. Im Alt-Niederländischen wurde dies “Ter Voeren” später zu “Tervuren” entstellt.
Die Sint-Hubertuskapel
Die Sint-Hubertuskapel ist eine barocke Schlosskapelle und wurde 1617 auf Bestellung der Erzherzöge Albrecht und Isabella errichtet und ist der einzige verbliebene Teil des ehemaligen Schlosses von Karel von Lothringen.
Laut der Legende soll der heilige Hubertus an diesem Ort gestorben sein.
Jedes Jahr, am letzten Sonntag im Oktober (31.10.2021), wird eine Freiluftmesse für den heiligen Hubertus abgehalten und Pferde sowie Hunde gesegnet, um sie vor Wahn zu schützen.
Die Panquin-Kaserne
1750 wurde ein Schloss, umgeben von einem 4 ha großen Park, für den österreichischen Statthalter Karel von Lothringen angelegt.
1830 nahmen die damals frisch gegründeten belgischen Streitkräfte zu Pferd dort Quartier. Daher die Hufeisenform des Gebäudes.
1914, während der Kavallerieschlacht der Zilveren Helmen in Halen, errangen die belgischen Streitkräfte ihren einzigen Sieg über die viel mächtigeren deutschen Truppen. Bei dieser Schlacht fiel der belgische Kommandeur, Hauptmann Georges Panquin, und die Kavalleriestation in Tervuren wurde zu seinem Ehrendenkmal benannt.
2014 verlässt die belgische Armee das Gelände endgültig und das gesamte Areal wird in Wohngebiet umgewandelt.
Der Warande von Tervuren
Der Warandepark ist 205 ha groß und war einst das Jagdgebiet der Herzöge von Brabant.
Der Park ist ein domaniales Waldgebiet, als Park angelegt, das zwei voneinander getrennte Täler umfasst.
Vor dem Park befindet sich ein französischer Garten mit Teichen, Blumenbeeten und Statuen, der in eine Reihe von Teichen mündet, die ihr Wasser von der Voer erhalten.
1830 wurde der Park Eigentum des belgischen Staates und Leopold II. hat ihn mit finanziellen Mitteln, die aus dem kolonialen Kongo stammten, weiter verschönert.
Das Spanische Haus
Das Spanische Haus ist das alte Mühlenhaus im Park von Tervuren. Die erste Erwähnung, als Gordaelmolen, taucht in einem Dokument von 1239 auf. Es diente als herzogliche Bannmühle für Tervuren und Duisburg. Im mittelalterlichen Rechtssystem gehörten auch der Wind und das Wasser dem Eigentümer eines Lehens, in diesem Fall dem Herzog von Brabant. Daher mussten die Bewohner des Lehens gezwungenermaßen ihr Getreide in der Mühle des Herren mahlen lassen.
Das Spanische Haus wird heute als Parkbistro und Informationspunkt für den Wald betrieben, ausgestattet mit einem Regionalgeschäft. Man kann dort also etwas Kleines zu essen gegen den stillen Hunger oder etwas zu trinken gegen den lauten Durst bekommen. Außerdem unterstützen sie die soziale Beschäftigung, indem sie Menschen einstellen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keinen (passenden) Job finden; diese Menschen werden über einen Entwicklungsweg begleitet, um ihre Grundkompetenzen zu stärken, sodass sie in den regulären Arbeitsmarkt übertreten können.
Das Afrika Museum
Das erneuerte Afrika Museum möchte ein Bild des zeitgenössischen, befreiten Afrikas in einem Museumsgebäude mit kolonialer Vergangenheit zeichnen.
Über die unterirdische Galerie gelangen Sie in die Keller des alten Gebäudes, wo Sie die Dauerausstellung finden. Eine einführende Ausstellung beleuchtet die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Museums.
Entdecken Sie weiter im Erdgeschoss die 5 thematischen Ausstellungen, die hauptsächlich um Zentralafrika aufgebaut sind.
Parken in der Nähe des Startpunkts:
1. Auf dem Marktplatz von Tervuren (kostenpflichtig)
2. Unterirdische Parkplätze bei Warandepoort (kostenpflichtig)
3. Kostenlose Parkplätze an der Kaserne Panquin
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