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Johanniterkommende Rheinfelden

Kloster

CH |

Öffentlich

Datenquelle: Federle

Die Johanniterkommende Rheinfelden war ein Ordenshaus der Johanniter in Rheinfelden im Kanton Aargau. Sie wurde 1212 gegründet und 1806 aufgelöst. In der internen Verwaltungsordnung des Ordens war Rheinfelden dem Grosspriorat Deutschland unterstellt. Der Gebäudekomplex der ehemaligen Kommende befindet sich an der Johannitergasse in der nordöstlichen Ecke der Altstadt, in unmittelbarer Nähe der Johanniterkapelle.
Ritter Berchtold von Rheinfelden, ein Dienstmann der Zähringer, gründete die Kommende im Jahr 1212. Sie lag zunächst ausserhalb der Stadtmauern, westlich des Oberen Tors. Wie damals üblich, diente sie als Spital für Arme und Pilger. Ebenso wie das 16 Jahre später gegründete Chorherrenstift St. Martin war die Kommende nicht der städtischen Rechtsordnung unterstellt und genoss Steuerfreiheit. In der Folge erhielt sie zahlreiche Schenkungen des regionalen Adels. Der Besitz verteilte sich auf folgende Gebiete: Linksrheinisch im gesamten Fricktal bis nach Herznach, im oberen Ergolztal zwischen Sissach und Zeglingen sowie im Sundgau um Bartenheim, rechtsrheinisch im unteren Wehratal, zwischen Tüllingen und Karsau sowie zwischen Istein und Bellingen. In Warmbach besassen die Johanniter den Kirchensatz. Der flächenmässig bedeutendste Grundbesitz lag in Höflingen, einem Dorf unmittelbar südlich von Rheinfelden, wo die Johanniter mit der Stadt die niedere Gerichtsbarkeit teilten.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Rheinfelden, Schweiz

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