Krematorium Sihlfeld D

Beschreibung

Das Krematorium Sihlfeld D war der Nachfolger des ältesten Krematoriums der Schweiz und war von 1915 bis 1992 in Betrieb. Heute dient es als Friedhofskapelle im Zürcher Friedhof Sihlfeld, Sektor D. Abgelöst wurde das Krematorium Sihlfeld D durch das Krematorium Nordheim, welches das grösste Krematorium der Schweiz ist.

Als die Stadt Zürich im Jahr 1900 das seit 1889 privat betriebene Krematorium Sihlfeld A übernahm, verpflichtete sie sich, innert fünf Jahre ein neues Krematorium samt Kolumbarium zu errichten. 1903 beauftragte Zürich den Stadtbaumeister Arnold Geiser, Pläne und Kostenvoranschläge für ein zweites Krematorium im Sihlfeld auszuarbeiten. Dieses Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt. 1906 veranlasste Stadtrat Wyss einen Ideenwettbewerb für ein Krematorium auf dem aufgelassenen Friedhof neben dem Neumünster. Albert Froelich konnte den Wettbewerb für sich entscheiden. 1907 wurde Froelich vom Stadtrat der Auftrag für dieses Krematorium erteilt. 1911 änderte der Stadtrat jedoch den Standort für das neue Krematorium, sodass der Bau auf einem Areal nordwestlich des bisherigen Friedhofs Sihlfeld errichtet wurde, wo dann ab 1917 die Erweiterungen des Friedhofs unter der Bezeichnung Sihlfeld D realisiert wurde. 1932 wurden die beiden Öfen, die bislang mit Koks beheizt wurden, durch zwei Gasöfen ersetzt. 1935 wurde das Eingangsportal im Vorhof erweitert und die beiden seitlichen Hallen als Kolumbarium für die Urnenbeisetzung ausgebaut. Zudem erfolgten Anbauten an der Rückseite für die Aufbahrungs-, Besucher- und Pflanzenräume. Auch wurde ein dritter Gasofen in Betrieb genommen. 1937 bis 1938 erfolgte der Anbau von Warteräumen für die Trauernden auf beiden Seiten des Haupteingangs. 1940 wurden die älteren beiden Öfen ersetzt. 1942 erfolgte die bewegliche Bestuhlung in den Urnenhallen, sodass bei grossen Abdankungsfeiern mehr Sitzplätze zur Verfügung standen. 1953 wurde das Krematorium renoviert. In den folgenden Jahrzehnten fanden verschiedene Umbauten statt, bis das Krematorium 1992 stillgelegt wurde.

Datenquelle

Datenquelle: Wikipedia.org

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

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