Das Marx-Engels-Forum im Berliner Ortsteil Mitte ist eine Grünfläche, die anstelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten und danach abgerissenen Heilig-Geist-Viertels im Auftrag der DDR-Führung 1974/1975 entstand. Umgeben wird es von der Karl-Liebknecht-Straße im Norden, dem Park am Fernsehturm im Osten, der Rathausstraße im Süden und der Spree im Westen. In der Mitte der Grünfläche befand sich ein 1986 eingeweihtes Denkmalensemble, das 2010 wegen der Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 an den nordwestlichen Rand versetzt wurde. Es besteht aus zwei Bronzeplastiken für Karl Marx und Friedrich Engels von Ludwig Engelhardt, einem Marmorrelief von Werner Stötzer, zwei Bronzereliefs von Margret Middell sowie vier Edelstahlstelen von Arno Fischer und Peter Voigt. Seit 1990 wird über die Zukunft des Marx-Engels-Forums diskutiert, wobei die Ideen vom Erhalt der Grünfläche bis zum Wiederaufbau des Heilig-Geist-Viertels reichen.
Das Areal vom Mittelteil der Spreeinsel bis zum Alexanderplatz war als politisches Zentrum der DDR-Hauptstadt Ost-Berlin vorgesehen. Vor dem Zweiten Weltkrieg war dieses Gebiet durch enge Wohn- und Geschäftshausbebauung geprägt, die im Krieg größtenteils durch Luftangriffe zerstört und nach 1945 enttrümmert und damit abgetragen worden waren. Der Architekt Hermann Henselmann hatte in den 1950er Jahren am Ort des späteren Marx-Engels-Forums ein Regierungshochhaus nach den Vorbildern in Moskau und Warschau vorgesehen. Vor diesem Gebäude sollte ein 25 Meter hohes Denkmal für Karl Marx und Friedrich Engels errichtet werden. Die Planungen wurden aus finanziellen Schwierigkeiten Anfang der 1960er Jahre eingestellt. Als repräsentativer Ersatz für dieses Hochhaus wurden etwas nordöstlich der Berliner Fernsehturm und auf der Spreeinsel der Palast der Republik errichtet, zwischen denen eine Abfolge von offenen Plätzen, Freiflächen und Magistralen geplant wurden als „die konsequenteste und verbindlichste Planungsleistung der DDR im Berliner Stadtraum“. Ein Teil dieser Platzabfolge war das spätere Marx-Engels-Forum. An dieser Stelle wurde 1971, nachdem die letzten aus der Vorkriegszeit verbliebenen Stadthäuser abgerissen worden waren, als Grünfläche der Park an der Spree eingerichtet. Vor der 750-Jahr-Feier Berlins 1987 wurde die rechts der Spree gelegene Keimzelle Berlins neu bebaut, unter anderem mit dem von Günter Stahn geplanten, südlich an das Areal anschließenden Nikolaiviertel, das als „Traditionsinsel“ die dichte Bebauung der Vorkriegsstadt aufnahm und einen „Bezug zum Ursprünglichen“ herstellen sollte. Als Gegenstück zu dieser historischen Planung wurde ab 1983 an der Stelle des Parks an der Spree das Marx-Engels-Forum eingerichtet.
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