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Das Kalibergwerk Rastenberg war ein Bergwerk auf Kalisalze mit angeschlossener Düngemittelfabrik bei Billroda in Sachsen-Anhalt . Im Zusammenhang mit dem Ende des deutschen Kalimonopols nach dem Ersten Weltkrieg und dem Bestreben nach grundlegender Reorganisation und Rationalisierung der Kaliindustrie, welche sich in der sogenannten Stilllegungsverordnung vom 18. Juli 1919 niederschlug, erfolgte die Betriebseinstellung 1925. Teufzeit: 1907–1909 ; Schachtdurchmesser 5,25 m; noch offenstehende Grubenhohlräume: rd. 200.000 m³.
Die Lagerstätte befindet sich an der Südwestflanke des herzyn streichenden Roßlebener Sattels ; sie liegt geologisch in der Magdeburg-Halberstädter Mulde. Der Schacht wurde im mittleren Buntsandstein angesetzt. Über die durchteuften Schichten gibt die rechts folgende Abbildung Auskunft. Die Schichtenfolge zeigt mit Ausnahme der obersten Zechsteinletten und des Grenzanhydrits das vollständige Zechsteinprofil am Roßlebener Sattel. Die Kalilagerstätte wird im Nordosten durch die vom Sattelkern ausgehende Ablaugung des Kaliflözes begrenzt. Zwischen dieser Ablaugungsgrenze und der Schachtanlage Rastenberg liegt in einer Entfernung von ca. 2,5 km das ehemalige Kalibergwerk Burggraf/Bernsdorf. Rund 5 km nördlich befindet sich die stillgelegte Schachtanlage Richard/Reichskrone. Im Westen und Südwesten liegen bauwürdige Hartsalzvorräte des Feldes Bad Bibra. Im Südwesten ist die Finne-Störung als natürliche Begrenzung aufzufassen, da sich jenseits die Kalilagerstätte in größerer Teufe fortsetzt. Die Finne-Störung fällt nach NE ein, wurde in der Bohrung Mühltal bei 280–300 m angetroffen und dürfte sich bis ins Niveau des Kalilagers noch weiter an die Grubenbaue angenähert haben. Von den ehemaligen Finne-Bergwerken wurde nur ein unbedeutender Abbau betrieben und die durch Grubenfelder blockierten Flächen sind im Verhältnis zur gesamten Kalilagerstätte an der Südwestflanke des Roßlebener Sattels gering. Durch die Auffahrungen wurde ein in der Regel flachgelagertes Carnallititlager mit einem Durchschnittsgehalt von 9–10 % K2O und Mächtigkeiten zwischen 25 und 50 m angetroffen. Größtenteils war nur der obere Teil bauwürdig. Im Liegenden des Carnallitits traten vereinzelt Hartsalzlinsen in geringerer Ausdehnung auf, aus denen jährlich bis zu 7000 t Hartsalz gefördert wurden. Über Mächtigkeiten und Qualitäten liegen keine Angaben vor. In den südwestlichen Auffahrungen soll das Lager durch den Einfluss der Finne-Störung bereits stärker gestört gewesen sein.
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Adresse: Burgenlandkreis, Allemagne
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