Die ehemalige Synagoge in Aurich existierte von 1810 bis 1938. SA-Männer und andere Nationalsozialisten zerstörten das Bauwerk während der Novemberpogrome 1938. Das Grundstück, auf dem die Synagoge stand, dient heute als Gedenkstätte.
Juden werden in Aurich erstmals im Jahre 1635 erwähnt. Ab 1657 erreichte die örtliche Gemeinde die erforderliche Zahl von zehn männlichen Gottesdienstbesuchern für einen Minjan. Ein von Graf Ulrich II. im Jahre 1645 ausgestellte Generalgeleitsbrief gestattete ihnen, nach eigener „jüdischer Ordnung“ zu leben. 1670 ließ die Fürstin Christine Charlotte einen Generalgeleitsbrief verfassen, in dem den Juden die Abhaltung von Gottesdiensten in ihren Wohnungen oder in eigenen Synagogen gestattet worden war. Die Auricher Gemeinde führte daraufhin ihre Gottesdienste in einen Anbau am Privathaus des Hofjuden an der Langen Straße durch.
Datenquelle: Wikipedia.org
Urheberrechte: Creative Commons 3.0
| | Öffentlich
Adresse: Aurich, Deutschland
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