Klein-Eichholz

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Klein-Eichholz ist ein Gemeindeteil von Streganz, einem Ortsteil der Gemeinde Heidesee im Landkreis Dahme-Spreewald . Klein-Eichholz wurde 1321 erstmals urkundlich genannt und war bis zur Eingemeindung nach Streganz im Jahre 1939 eine eigenständige Gemeinde.
Der Ort wurde bereits 1321 als Eichholtcz erstmals urkundlich erwähnt. 1492 hatte der Richter von Klein-Eichholz Fischereirechte in einem namentlich nicht genannten See, vermutlich in dem auf der ehemaligen Gemarkung von Klein-Eichholz liegenden Ziestsee. 1565 wurde der Ort Hohen Eichholtz genannt. 1560 hatte der Richter und die Bauern die Fischereirechte in den umliegenden Seen und auf der Dahme. 1576 wird nur ein Häusler genannt . 1600 war die Feldmark des Ortes in 5½ Ritterhufen und 6 Bauernhufen eingeteilt . Es wohnten, vermutlich neben den Bauern, noch zwei Kossäten und ein Hirte im Ort. 1692 sind die Bauern- und Kossätenstellen unbesetzt. Die Ritter- und Bauernhufen, auch das Kossätenland wurde von der Ortsherrschaft genutzt. Die Schäferei war verpachtet an einen Pachtschäfer. Die wenigen Dorfbewohner durften deshalb keine Schafe halten. Auch die Fischereirechte waren verloren gegangen. 1718 wohnten wieder 5 Kossäten und 5 Büdner im Ort. 1745 wohnte nur noch ein Kossät im Ort, dafür 7 Häusler. 1775 wurden neben dem einen Kossäten 8 Büdner genannt, die in Klein-Eichholz lebten. 1810 wurden die Vorwerke Kolberg und Klein-Eichholz zusammen in Erbpacht verkauft. In Klein Eichholz allein gehörten dazu 948 Morgen 179 QR Acker, 1 Morgen 49 QR Garten und 18 Morgen 119 QR private Hütung. Der Forst umfasste 1200 Morgen und wurde auch zur Waldweide genutzt. Zum Erbpachtgut gehörte auch die Fischerei im Langen- und im Ziestsee, eine Ziegelei und ein Torfstich, ebenfalls bei Kolberg. Der Erbpächter Kammerrat Kiekebusch bezahlte eine jährliche Pacht von 1080 Talern und ein einmaliges Erbstandsgeld in Höhe von 6550 Talern. 1830 war das Gut Klein-Eichholz nach der Zwangsversteigerung aus der Hand des Amtmanns Kiekebusch vom Amt Wusterhausen zurück erworben worden und erneut zur Erbpacht ausgeschrieben. 1833 war es im Besitz des Chemikers A. F. Schöpfer. 1854 bis 1860 gehörte es Dr. Friedrich Wilhelm Ludwig Fintelmann. 1900–1906 war das Gut im Besitz eines Dr. Lothar Meyer.

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