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Die Stiftskirche Saint-Pierre im Stil der Flamboyant-Gotik mit einigen Renaissanceverzierungen wurde von den Herzögen von Bar gegründet und bereichert. Ursprünglich war sie den Beamten der Stadtverwaltung vorbehalten, wurde aber nach der Revolution in eine Pfarrkirche umgewandelt. Heute beherbergt sie die Überreste der Grabstätten der Herzöge von Bar.
Die Stiftskirche, die von einem Kanoniker-Kollegium bedient wird, wurde 1315 von Herzog Eduard I. an der Stelle einer alten Kapelle errichtet. Die zahlreichen Konflikte, denen die Stadt während des Hundertjährigen Krieges ausgesetzt war, setzten dem ersten Gebäude zu. Im 15. Jahrhundert wurde es mehrmals restauriert. Wie viele andere Kirchen in der Region wurde sie in Hallenbauweise errichtet, wobei die Seitenschiffe so hoch wie das Hauptschiff sind, wodurch die Kirche sehr hell wirkt. Obwohl die Gesamtstruktur des Gebäudes gotisch ist, zeigen viele Details das Aufkommen einer neuen Ästhetik. Das Flamboyantdekor, das durch eine große technische Virtuosität und das Streben nach Naturalismus gekennzeichnet ist (Flammen, Krauskohl und Weinranken), steht neben neuartigen Ornamenten, die aus der italienischen Mode stammen, die von der Familie d'Anjou, die damals im Besitz des Herzogtums war, importiert wurde. Die Fassade wurde zwischen 1513 und 1520 errichtet, der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1630.
Im Jahr 1782 wurde die andere Stiftskirche der Stadt, Saint-Maxe, zur Pfarrkirche. Das Kapitel von Saint-Maxe fusionierte mit dem von Saint-Pierre und brachte seinen Schatz, seine Reliquien und die sterblichen Überreste der Herrscher des Barrois mit. Während der Revolution wurde das Gebäude verstümmelt und geplündert, die Statuen an der Fassade wurden entfernt und die Wappen, die die Kirche bedeckten, wurden abgeschafft. Angesichts des schlechten Zustands des Gebäudes wurden im 19. Jahrhundert Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Kirche beherbergt ein reiches Mobiliar und mehrere Kunstwerke, darunter zwei Werke des Bildhauers Ligier Richier: Le Transi, ein bedeutendes Meisterwerk der Renaissance-Skulptur, und Le Christ et les deux larrons (Christus und die beiden Schächer).
Geöffnet von April bis Oktober. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über nach vorheriger Anmeldung.
Datenquelle: OT SUD MEUSE
Urheberrechte: Creative Commons CC BY 2.0
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Adresse: Place Saint-Pierre, 55000 Bar-le-Duc
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