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Kynthos

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Autor: Wikipedia

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Datenquelle: Zde

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

Als Kynthos wird eine kleine Befestigungsanlage der frühbronzezeitlichen Kykladenkultur auf dem gleichnamigen Berg auf der Kykladeninsel Dilos bezeichnet. Mindestens zwei Besiedelungsphasen sind nachweisbar, ohne erkennbare Gewaltspuren wurde Kynthos während der Periode Frühkykladisch III A aufgegeben. Die Keramikfunde befinden sich im Archäologischen Museum Dilos.

Bei den Grabungen der École française d’Athènes unter Leitung von J. Albert Lebègue wurde ab 1873 auch der Gipfelbereich des Berges untersucht. Allerdings lag dabei das Hauptaugenmerk auf den antiken Heiligtümern. Die Grabungsergebnisse wurden 1876 in einer umfangreichen Monographie veröffentlicht. Die Reste einer prähistorischen Siedlung wurden 1916 bei Grabungen unter der Leitung von André Plassart beim antiken Heiligtum des Zeus Kynthios und der Athena Kynthia aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. entdeckt, die Grabungen 1921 abgeschlossen und die Ergebnisse 1928 veröffentlicht. Die von Plassart festgestellten Bebauungsstrukturen waren Ende der 1970er nur noch schwer nachvollziehbar, Mauern waren eingestürzt und das Gelände war größtenteils überwuchert. Die Beschreibung Plassarts in Verbindung mit den Grabungsergebnissen von Eva-Maria Bossert auf Syros und John Langdon Caskey auf Kea ermöglichten ein besseres Verständnis frühkykladischer Siedlungen und einzelner Funktionen. Joseph Alexander Macgillivray konnte 1980 anhand von Gebäudestrukturen, Konstruktionsdetails und Keramikstudien zwei Siedlungsphasen nachweisen, nach Plassart soll noch eine dritte vorliegen. Anzeichen für eine spätere Wiederbesiedelung in der späten Bronzezeit liegen nicht vor.

Datenquelle: Wikipedia.org

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

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