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Pangeo

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Pangeo ist der Name eines Gebirgszuges in Nord-Griechenland sowie der dort mit 1956 m höchsten Erhebung. Er ist Teil der Griechischen Rhodopen und liegt im Westen von Kavala, zwischen den Flüssen Strymon und Xiropotamos. Es ist allerdings zu vermuten, dass unter dem Begriff Pangaion im Altertum und in der Antike die drei heute genannten Gebirgszüge Pangaion, Symvolon und Lekanis zwischen Strymon und Nestos insgesamt verstanden wurden.

Nach der griechischen Mythologie wurde am Berg Pangaion der Lykurg von wilden Pferden getötet. Orpheus soll hier jeden Morgen zu Apollon gebetet haben.
Im Altertum war das Pangaiongebirge bekannt für seine reichen Gold- und Silber-Vorkommen. Der legendäre Reichtum des Kadmos sollte angeblich aus diesen Quellen stammen. Tatsächlich wurden die Edelmetalle schon früh von den hier ansässigen Thrakerstämmen, den Edonen, Pierern, Odomanten und Satren ausgebeutet. Im 7. Jahrhundert v. Chr. gelang es den Thasiten sich am naheliegenden Festland festzusetzen. Sie gründeten Handelsniederlassungen und brachten die Bergwerke unter ihre Kontrolle. Es entstand die Thasitische Peraia. Von Herodot werden unter der Bezeichnung Skapte Hyle die Gold- und Silberbergwerke im großen und hohen Pangaion-Gebirge beschrieben. Auch Athen streckte die Hand nach den reichen Goldvorkommen aus: Seit einer Expedition des Kimon 463 v. Chr. stand der Pangaion unter athenischer Hegemonie. Philipp II. brachte 357 v. Chr. mit der Eroberung von Amphipolis auch die reichen Bergwerke des Pangaion unter die Herrschaft von Makedonien. In der Geschichte Makedoniens spielt dieses Gebirge eine schicksalhafte Rolle: Der letzte makedonische König Perseus wollte den Thrakerfürsten Abrupolis von hier vertreiben, aber damit lieferte er den Römern einen Grund zu dem Krieg, der sein Untergang wurde.

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