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Serres

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Datenquelle: Pitichinaccio

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

Serres ist einer der sieben Regionalbezirke der griechischen Region Zentralmakedonien, der nach dem Hauptort Serres benannt ist. Bis zur Verwaltungsreform von 2010 hatte das Gebiet den Status einer Präfektur. Mit der Reform wurden die Kompetenzen der Präfektur an die Region Zentralmakedonien und die durch Zusammenlegung stark reduzierten Gemeinden übertragen. Der Regionalbezirk Serres entsendet acht Abgeordnete in den zentralmakedonischen Regionalrat, hat darüber hinaus aber keine politische Bedeutung.

Serres ist der östlichste der sieben Regionalbezirke Zentralmakedoniens und gehört zum griechischen Teil der geographischen Region Makedonien. Das Gebiet wird landschaftlich durch den Flusslauf des Strymonas und dessen ausgedehnte Ebene mitsamt den sie umgebendenen Gebirgszügen geprägt, welche den Gesamteindruck eines großen Talkessels mit einem Zugang im Norden und im Süden ergeben. Der Norden des Gebiets grenzt im Nordwesten an Mazedonien; die Grenze wird vom Gebirgszug des Beles gebildet, welcher in westöstlicher Richtung verläuft. Noch im Verlauf des Beles-Gebirgszugs befindet sich das Dreiländereck Griechenland-Mazedonien-Bulgarien. Die Grenze zu Bulgarien erstreckt sich weiter nach Osten entlang des Beles-Gebirgszugs bis zum Roupel-Tal. In diesem tritt der Fluss Strymonas aus Norden kommend nach Serres ein. Die östliche Begrenzung des Roupel-Tals bzw. Roupel-Pass bilden die Höhenzüge des Orvilos , welche auch die physikalische Grenze von Serres zu Bulgarien nach Norden darstellen. Der Strymonas verschwenkt nach Passage des Roupel-Tals zwischen Beles und Orvilos nach Westen und mündet im Nordteil des Gebiets in den im frühen 20. Jahrhundert aufgestauten Kerkini-See. Dieser füllt den Nordteil der Strymonas-Ebene aus und erhält von Westen südlich des Beles verlaufend weitere Zuflüsse. Der von Nordwest nach Südost in der ursprünglichen Verlaufsachse des Strymonas ausgerichtete Kerkini-See verjüngt sich nach Südosten hin. Südlich seines Sperrwerks verläuft der Strymonas von Nordost nach Südwest in Richtung Ägäis bis zur Einmündung seines linken Nebenflusses Angiitis. Die Flussebene des Strymonas ist sehr fruchtbar und wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Der Nutzungsgrad wurde im 20. Jahrhundert durch die Kanalisierung des Strymonas und seiner Nebenflüsse, der Anlage des Kerkini-Sees, der Trockenlegung des Tachinos-Sees und der umgebenden Feuchtgebiete erheblich intensiviert. Westlich des Strymonas-Verlaufs erheben sich von Nordwest nach Südost parallel zum Flussverlauf in wenigen Kilometern Abstand zu diesem die Höhenzüge des Mavrovouni , Vertsikos und Kerdylio . Die östlichen und nördlichen Flanken der vorgenannten Höhenzüge bilden dabei das westliche Hochland des Gebiets. Zwischen dem Kerdylio im Westen und dem Pangeo im Osten bricht der Fluss Strymonas in einem Tal durch die beiden Höhenzüge und erreicht den nach ihm benannten Strymonischen Golf der Ägäis. Westlich und östlich der Strymonas-Mündung besitzt die breiten Küstenstreifen der Ägäis. Sowohl Kerdylio als auch Pangeo schließen die Strymonas-Ebene nach Süden hin ab. Am Nordrand des Pangeo fließt von Ostnordost nach Westsüdwest der Angiitis, welcher etwas nördlich des Gebirgsdurchbruchs des Strymonas in Richtung Ägäis in letzteren mündet. Der Angiitis formt in seinem Unterlauf den südlichen Teil der Strymonas-Ebene mit. In seinem Oberlauf bildet er ein teilweise schmales Gebirgstal, welches südlich vom Pangeo und nördlich vom Menoiko begrenzt wird. Im Oberlauf des Angiitis finden sich auch Karstphänomene wie die Höhlen von Alistrati. Der Menoiko-Höhenzug verläuft von Südost nach Nordwest und geht in seinem Nordwesten in den Vrondous und in seinem Norden in den Orvilos über. Die Kette Menoiko, Vrondous und Orvilos bilden die östliche Begrenzung der Strymonas-Ebene. Im Gegensatz zur westlichen Gebirgsbegrenzung ist der Abstand der Berge zum Fluss Strymonas deutlich größer, so dass die größten Flächen der Strymonas-Ebene östlich des Flussverlaufes liegen.

Datenquelle: Wikipedia.org

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