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Black Abbey

Kloster

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Datenquelle: AFBorchert

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Black Abbey ist ein 1225 durch William Marshall den Jüngeren gegründetes Priorat der Dominikaner in Kilkenny, das der heiligen Dreieinigkeit gewidmet wurde. Es ist das einzige im Mittelalter gegründete Kloster der Dominikaner in Irland, das heute noch besteht. Der aus der Umgangssprache übernommene Name Black Abbey ergibt sich aus dem schwarzen Ordensmantel der Dominikaner, die auch die „schwarzen Brüder“ bzw. auf Englisch die blackfriars genannt werden.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war die Stadt Kilkenny zweigeteilt. Nördlich des Flusses Bregagh lag um die Sankt-Cainnech-Kathedrale der irisch dominierte Teil der Stadt, Irishtown genannt. Südlich davon befand sich die befestigte Ansiedlung der englischen Invasoren. Die Dominikaner wählten für das Kloster einen Platz südlich der Bregagh, die außerhalb der beiden Teilstädte lag. Sie dokumentierten damit einerseits die Offenheit gegenüber beiden Seiten, und es entsprach auch andererseits ihrer Präferenz, sich außerhalb der Stadtmauern anzusiedeln. Die nahe Lage zur Bregagh setzte das Kloster der Gefahr von Überflutungen aus. Um dieser Gefahr zu begegnen, wurde eine aufwändiges Drainagesystem konstruiert, dessen Umbau seit 1800 zu einer Reihe sehr schadensreicher Flutungen der Kirche und angrenzenden Klosteranlagen geführt hat. Prinzipiell ist es ungewöhnlich, dass so eine bedrohliche Lage überhaupt ausgesucht wurde. Hier gibt es die weit akzeptierte Auffassung, dass ein bereits existierender Turm den Gründern attraktiv genug erschien, um diesen Platz dennoch zu wählen.

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